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Denkschrift über die im südwestafrikanischen Schutzgebiete tätigen Land- und Minen-Gesellschaften
Entstehung
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Heringe zum Deutschen Kolsnialolatt 1905, Ur. li.

Denkschrift

über

die im südwestafrikanischen Schutzgebiete tätigen Land- und Minen-Gesellschaften.*

Zur Erörterung steheu in der vorliegenden Denkschrift die folgenden Gesellschaften:

1. Die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwest­afrika.

2. Die Loutli ^est ^ü'ivk vompa-u^ I^.

3. Die Siedelungsgesellschaft für Deutsch-Südwest­afrika.

4. Loutli ^krie^n lörritoriss I^M.

5. Die Hanseatische Land-, Minen- und Handels­gesellschaft.

6. Die Kaoko-Land- und Minengesellschaft.

7. Die Otawi-Minen- und Eisenbahngesellschaft.

8. Die Gibeon-Schürf- und Handelsgesellschaft m. b. H.

Ihrer rechtlichen Form nach zerfallen diese Gesell­schaften in vier Klassen:

1. Der Deutschen Kolonialgesellschaft für Südwest­afrika wurden die Rechte einer juristischen Person auf Grund des Titels 6 Theil II §§ 25 ff. des Preußischen Allgemeinen Landrechts durch Aller­höchste Kabinettsordre vom 13. April 1885 ver­liehen.

2. Die Loutli ^Vest ^.kriea Oomxaii^ und die Loutli ^.krioau lerritoriss sind nach englischem Rechte gegründete Aktiengesellschaften.

3. Die Siedlungsgesellschaft für Deutsch-Südwest- ^> / ^» afrika, die Hanseatische Land-, Minen-und Handels- / ^ gesellschaft, die Kaoko-Land- und Minengesellschaft l ^ - >V - "-^ wie auch die Otawi-Minen- und Eisenbahngesell­schaft sind deutsche Kolonialgesellschaften im

Sinne der §§ 1113 des Schutzgebietsgesetzes (R.G.B, 1900 S. 813).

4. Die Gibeou-Schürf- und Handelsgesellschaft wurde nach den reichsgesetzlichen Bestimmungen über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung begründet.

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* Wegen der vvrkvininenden Namen siehe! ,,>ineMane von Deutsch-Südwestafnka".