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Parlamentarische Studienreise nach Deutsch-Ostafrika : Reisebriefe / von Kalkhof
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ein aufregendes Rudeln und Pudeln, um alle die kleinen und großen Gepäckstücke und Andenken zusammenzu­bringen, zu verpacken und direkt zum Train, der unsert­wegen zum Pier herausgefahren kam, verfrachten zu lassen. Dann sagen wir alle bewegten Herzens dem See und seinem Gestade Lebewohl. Ob auch nur einer von uns sie wiedersehen wird?

Die zweitägige Ugandabahnrückfahrt erfolgte bei herrlichstem Wetter; auf der Station 'Sultan Hamoud hatten wir auch noch das Glück, die verschleierten Linien des bis in die Wolkensitze aufsteigenden Kilimandjaro- gebirges zu sehen. In Mombassa nahm uns der stattliche (5900 B.R.T.) Doppelschraubendampfer der D.-O.-A.-Linie Bürgermeister" (Kapitän Fiedler, Schiffsarzt Dr. Müller, ein jugendfrischer Sohn Augsburgs) gastlich auf und entführte uns am Abend des 1. September definitiv dem afrikanischen Festland. $ Im Gegensatz zur Ausreise brachte uns der indische Ozean ^ruhigere See und daher schnellere Fahrt, und auch das Rote Meer hatte seine Hitz­gluten temperiert. Am 19. September l trafen wir wohl­behalten in Marseille ein, von wo aus ich durch die wein­gesegnete Provence mit ihren stimmungsvollen, anmutigen Landschaftsbildern und die grandiose Berghochwelt der Dauphine über Pertuis, Grenoble, Aix-les-Bains und Genf die Heimreise antrat. Am 21. September war ich nach dreimonatlicher Abwesenheit gesund und glücklich wieder zu Hause.

18. Schlußwort.

Mag man nun über den größeren oder geringeren Wert solcher parlamentarischen Studien­reisen im allgemeinen geteilter Anschauung sein, darüber kann und darf kein Zweifel bestehen: Eine Reise in unsere Uberseegebiete erweitert vor allem den

Kalkhof, Studienreise-

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