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Parlamentarische Studienreise nach Deutsch-Ostafrika : Reisebriefe / von Kalkhof
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nicht so schwer beladen gewesen, der Tanz wäre jedenfalls noch toller geworden. —

Volle acht Tage fahren wir heute (27. Juli) auf dem Ozean, nur Meer und Himmel mit uns. Jetzt aber — ich bin heute schon seit l { 2 6 früh am Bericht­schreiben — kommt das afrikanische Festland in Sicht. Ein starker Regen geht über das Meer, und wie er sich ver­zogen, glänzen über die langen grünen Kokospalmenwälder herüber die hellen Häuser von Mombassa.

Wir fahren jetzt, vormittags 10 Uhr, in den Hafen ein.

Unser hier ganz kurz wiedergegebenes Programm ist: 27. bis 29. Juli Daressalam — ich habe zu meiner großen Freude Wohnung in der Mission der mir von Set. Ottilien her bekannten Benediktiner — 30. und 31. Juli Fahrt auf der Morogoro-Bahn und Be­sichtigung von öffentlichen und privaten Anstalten in Dar­essalam, 1./3. August Abfahrt zur Besichtigung der süd­lichen Küstenplätze, 4./5. August Sansibar, 6. Pangani mit Sisal-Plantagen, 7. Tanga, 8. bis 13. Exkursionen von Tanga aus nach Amani, Mombo, Muhesa und zurück, oder über Nabunzo, Gore, Wilhelmstal nach Mombo und Muhesa und zurück, 14. Mombassa, 15./17. Fahrt mit Uganda-Bahn nach Port Florence, dann Fahrt auf dem Viktoria-Nyansa- See am 18. nach Jinja, 19. Entebbe, 20. bis 22. Bukoba, 22. bis 26. Muanza, 26./27. Schirati, 28./29. zurück nach Port Florence, 29./31. Mombassa, 7. September Aden, 11. Suez, 12. Port Said, 16./17. Neapel, 18. Marseille usw.

5. Mombassa — Tanga.

Wie ich in meinem letzten, von Mombassa abgegangenen Berichte angedeutet, so ist es nun auch gekommen; die Tage in Ostafrika waren so arbeitsreiche und das tägliche,

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