Sparkasse sehr erfreuliche Fortschritte macht; Feuerwehr und Polizei-Askaris und selbst die Müllabfuhrkarawane, mit Eseln reichlich ausgerüstet, wurden vorgestellt, und bis der späte Mittag kam, hatten wir, von der Regierungsstallung gar nicht zu reden, den Hafen, den neuen Zollschuppen, der leider durch seinen Hochbau die prächtige Hafenaussicht von der Stadt aus später erheblich stören wird, die Hafenflottille, die Wasserleitung, die beiden Missionsstationen und das Postamt in Augenschein genommen.
Am 31. Juli nachmittags verließen wir Daressalam. Der Abschied, speziell von den guten Herren der Missionsstation und von den trefflichen Schwestern fiel mir wirklich schwer. Nicht leichten Herzens trennten wir uns im Hafen auch von unserem „Kronprinz". Über einen Monat hatte er uns die freundlichste Aufnahme gewährt und unter der über alles Lob erhabenen, umsichtigen, verlässigen Führung des allseits hochverehrten Kapitäns Kley uns von Land zu Land, durch Nebel und Wetter und Wellen, vorbei an Riffen und Untiefen wohlbehalten ans Ziel gebracht. Des wackeren Seemanns mit dem offenen Blick und warmen Herzen sei an dieser Stelle hiermit dankbar gedacht.
Unsere Reise ging nach dem Süden; als Schiff wurde uns der Bombay-Dampfer „Bundesrat" mit 2100 — „Kronprinz" 5700 — R.-T., Kapitän Mühl bau er, wiederum ein Bayer, von der D.-O.-A.-L. zur Verfügung gestellt. Diese Bombay-Dampfer vermitteln in erster Linie den Güterund auch Personenverkehr zwischen Indien (Bombay) und der ostafrikanischen Küste bis Durban.
7. Kilwa-Kissiwani — Lindi.
Spät am Nachmittag des 31. Juli traten wir mit dem Dampfer „Bundesrat" die Reise nach dem Süden der Kolonie an. Es schlössen sich uns an der stellvertretende
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