dem Feuer sieden bis der 6ste Theil eingesotten ist, und läßt sie sodann erkalten. Beym Gebrauch tunkt man ein kattunenes Lappchen in diese Masse und bestreicht damit die Theile, die man rothen will.
79- Mittel wider das Schwitzen der F«ße.
^Man streuet alle Morgen etwas Korn oder Waizenkleye in den Fuß der Strümpfe, des Abends reibt man sie wieder heraus, damit sie des Nachts trocknen. Merkt man daß die Füße nach dem Gebrauch trocken werden wollen, so bält man so lange damit an bis sich wieder dieses Uebel spuren läßt.
80. Silber zu reinigen.
Mattgearbeitetes Silber bürstet man mit Seisenwasser, die glänzenden Stellen aber werden mit präparirtcn Marienglase abgerieben And mit einem seidnen trocknen Tuche nachgeputzt (gewöhnlich nimmt man Branntewein und Kreite). Man kann aber durch das Reiben mit dem Pariser Noth dem Silber den höchsten Glanz geben, muß aber die matten Stellen unberührt lassen.