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den langsam durch. Sind sie gahr, so läßt matt die Sauce zu Syrup einkochen. Will man sie roth haben, so thut man statt des weißen, rothen Wein, oder Kochenille hinzu.
L. Von Saucen.
i. Ansch oviösauce.
Ausgewaschene Butter, i Löffel voll Mehl, kleingehackte Schalotten, Anschovis, Citronen und Lorbeerblatter werden zusammen geknetet, mit guter Brühe abgerührt, und ein wenig Cham- pionspulver daran gethan. Die Anschovis müssen vorher etwaö ausgewässert werden, und in Ermangelung dessen Heringe gebraucht werden.
2. Austernsauce.
Mit Z Quartier weißen Franzwein löst man i Eßlöffel voll Mehl auf, thut Salz, 12 Ey- dottern, von 1 Citrone die Schale, Muscat- blüthe, einige G durchschnittene Schalotten, 5 Quartier starke Rindfleischbouillon und 5 Pfd. Butter dazu, kocht dies in einer Kasserolle unter beständigem Rühren auf, nimmt es vom Feuer thut 200 Stück rohe Austern, mit der darunter befindlichen Feuchtigkeit dazu, und rührt dies durch einander.
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