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bett liegt die alte Missionsniederlassnng Otjimbingwe. Wie diese Siedlungen sich hinter Zivalopmnnd scharen, so liegen hinter der Lüderitzbucht Knbnb, Bethanien und Kectmannshoop. -
In Deutsch-Südwestafrika hatte die Tätigkeit der Farmer wahrend der Kriegsjahre 1903—1906 gänzlich geruht. Hunderte van deutschen Soldaten liegen dort, in treuer Pflichterfüllung für ihr Vaterland fallend, begraben; viele, viele Millionen deutschen Goldes sind dahin; das Ansehen des weißen Mannes ward zum Kindergcspött in Hottcn- tottenkrnlen. Erst wenn man den geschädigten Ansiedlern ihren Schaden vollständig ersetzt hat, „dann wird wohl einst Südwestafrika ein massives, echt deutsches Land sein mit festein Fundament, zn dem die Deutschen ganz Südafrikas als zu einer Hochbnrg des Deutschtums iu diesem Erdteile emporblicken werden. Dann wird sich einst die Zähigkeit belohnen, mit der die alten Ansiedler an der neuen Heimat über See hängen, nnd mancher deutsche Sohn wird zwischen Kuncne nnd Oranje eine neue Heimat finden/'
4. Dentsch-Ostlifrikci.
Das letzte und größte unserer afrikanischen Schutzgebiete erstreckt sich von der Sansibarküste des Indischen Ozeans bis an die drei großen Sccflächen des Viktoria, des Tanganjika nnd des Njassn, Die Nordostgrenze zieht von der Umbamündnng um das Kilimandscha.ro- gebirge herum zum Vittoriascc; die Südgrcuze beginnt am Kap Dclgado südlich der Rownmamündnng nnd folgt dann diesem Wasscrlcmf zn Berg. Im Südwcsten berührt die Verbindnngslinie zwischen Njassa und Tanganjika die zahlreichen Qncllndcrn des Tschambesi (Tschosi, Ka- rnngn n. a,), des obersten Laufes des Kongo. Im äußersten Nordwesten bilden die Kirungabcrge, der Kiwu- see nnd der ihn gen Süd entwässernde Russisi die Greuze. In diesem Umfang wird Dentsch-Ostnfrila um-