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Die deutschen Kolonien / von Alfred Berg
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^»K»^»-.^^»^ Länderkunde der deutschen Kolonien. >-»^»!^-v>-» ZZ

(Abb. 6) noch die drei Staaten China, Türkei und Österreich- Ungarn aufgenommen worden, weil ihreNebenländer" (oderAußenländer") am Ende anch nnter den Begriff der Kolonien fallen.

e. Dic cinzclnen deutschen Schutzgebiete. 1. Togo.

Die nördlichste der drei westasrikanischen Kolonien, zugleich die kleinste unfrer afrikanischen Besitzungen über­haupt, zieht sich vou der mittleren Oberguincaküste nordwärts auf die Hochfläche des westlichen Sudan hin­auf. Im Osten grenzt es an das französische Dahome, das wie Togo an derSklavcnküste" liegt, im Westen an das englische Aschantiland (oder Goldküste). Im Norden bildet ungefähr der 11. Parallelkreis die Grenze gegen das französische Interessengebiet des Niger-Sudan, der uns vom Niger selbst leider auf 200 Kilometer ausschließt.

Der Oberflächcngestaltnng nach treten deutlich vier Qucrgürtel hervor:

1. Die Küstcuebene bildet eine sandige Niede­rung hinter der nnr 25 Km langen Flachküste an der Bucht von Benin. Eine heftige Brandung, die man hier Kalema nennt, ist der Schiffahrt hinder­lich, und die Landung war stets mit Schwierigkeiten verbunden. Am 27. Jaunar 1904 wurde eine Lcm- duugsbrücke eingeweiht, dic man vom Küstenort Lome aus bis über die Brandungsgrenze ins Meer hinans- bautc und die sich vorzüglich bewährt hat. Dadurch hat man das Fehlen eines Hafens einigermaßen wettgemacht, denn Personen und Güter können nun ohne Schäden und Verluste gelandet werden. Der größte Teil des Küsten­striches bildet eine Nehrung mit schmalem Ausgang vor einer Lnguucureihe, in die einige Flüsse münden, so der Mono, der Haho und der Sio. Der Mono bildet in seinem Unterlauf die Grenze gegen Dahome. Der ganz in deutschem Gebiet fließende Haho, der einzige zur Er-

sNigers illnstr. Bottsbncher 5t. 3