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Die deutschen Kolonien / von Alfred Berg
Seite
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^0 dl'ullllil' Au>ii!>^ndcr»ng u. t>, ü!cr!>r.'ilun>i !>cr Tcullclicu l>»s der l5i't>>',

einem Vertrage, demzusolge du' »'estliche Hülste au Tausch land, du' östliäie a» die Union siel, uuihrend Evglaud du- ?o»gaiuselu^ und überdies von Teutschlaud ei» Zlücl deS Tvgolaudes und die ^alomoiie» Choise»! und Lsabel crbielt

I> . <Ijc dc«ltschc ^UiNvattdcrntty und dic Vcr tirrituny der ^cutschc» auf der <> rdc.

We»n es dein Deutschtum auch bis in die iienesie ,>eii llinein nicht vergönnt geivesen war, fremde Gebiete unter der .Hoheit des Reiches zu besiedeln, so sind doch ungezählte Scharen in die Aernc gezogen, um unter fremder flagge den Erdball zu bevölkern und il>n der Kultur zu erschließe».

Unsere nngehenre Volksvcrmehrung von über einer halben Million jährlich legt ein beredtes Zeugnis ab von der Gesundheit, Kraft und Energie des denlschen Volks tnnis und von der Blüte von Handel und Perkehr. Zie zeigt, daß Nachfrage nach Arbeitskräften vorhanden ist, das; guter Verdienst srülie Heiraten ermöglicht, mit einem Worte i daß in den lcvten dreißig fahren ein allgemeiner Aufschwnng zu verspüren ist nnd das; gleichzeitig die Bürg schasl für Fricdcnszciten bei solch stattlicher (jahl ivehr- fähiger Männer gegeben ist.

Mit Recht suchen wir daher nach Erweiterung unseres industriellen Gebens, nach Ausdelmuug unserer Handels bezichnugen, um dem gewaltigen Menschcnznwachs Be­schäftigung und Brot zu vcrschassen. Es gibt aber noch einen anderen Weg, diese Bvlksvcrmehrung in Bahnen zu lenken, die der Größe des deutschen Volkes dienen i eine planmäßige Auswandcrervolitik.

Während im Altertum ganze Völker auswandern'», wie die Kimbern und Tcntouen, die Hunnen »nd GvU'in

') Die Tongaiusel» galt»'» da»u»s alc- deutsch^ ^ulereven- gebiet.