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Die deutschen Kolonien / von Alfred Berg
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verloren gehen. Im übrigen aber muß man es zu hindern suchen, daß der Ansiedler in fremden Interessensphären sich niederläßt: sei es nun z, B. Mejico, aus das die große transatlantische Republik ein Ange gewvrsen hat, oder die englischen Besitzungen in Südasrika und Kanada.

V. LiinderKnndc der deutschen Kolonien.

Ällgemeiue Übersicht.

Das deutsche Kolonialreich ist in der Zeit von 1884 bis d. h. im Verlaus von sechzehn Jahren, aus einen

Flächeninhalt von 2,ti Millionen Quadratkilometer ange­wachsen, so das; es also das Mutterland nahezu um das ^üiinachc übcrtrifst. Tic iLiiiwohiierzahl aller Schutzgebiete betrögt aber noch längst keine 14 Millionen, d, i, etwas mehr als der sünstc Teil der Bewohner des Teutschen Reiches.

Neben Ländern großer ^lächennusdchnung, wie Tentjch-Lstafrika und TeatschSndwestasrika, finden sich darunter «Gebiete, die kleiner sind wie die kleinsten Staaien des Teutschen Reiches. Unsere Tabelle (s. 2. 27) über de« Umsang und die Bevölkerung der einzelnen Schutzgebiete zeigt uns, daß es aus die Größe nicht allein ankommt. Tic ^age spielt znmcisl eine größere Rolle.

Zwar haben wir ans der ganzen Westseste keinen Besitz, nnd doch liegen unsere Kolonie» an allen drei Welt­meeren, die jur den Perkehr der Neuzeit, den zur hohen See, eine Rolle svielen. Als Stützpunkte unserer HandelS- schissahrt und der sie schützenden Kriegsmarine, also als Flotten , >iohlen- und Relaisstationen, sind daher unsere »olouieu von hohem Werte, der in Kriegszeiten schier un- .ivwägbar ist.

Ferner liegen alle unsere Kolonien in der tropischen Klimazone, wo wir das ganze Jahr eine Mindestwärme von 20 Grad haben. Nur der südlichste Teil von Deutsch- Südwestasrika und Kiautschvu gehören dem gemäßigten >Nima an. Taher haben die deutsche» Kolonien eine ernste