hochgclünnt, inil l'liileinveisie», lu^elnmd stopfte« Bezügen steht es da, von Federn eine Burg gegen alle Welt, und sichere Zuflucht. So eins, von dem .Heinrich Äeine singt:
Man schläft sehr gut und träumt auch gut In unsern Federbetten. Äier fühlt die dcntsche Seele sich frei Bon alle» (Lrdeuketten.
Der weite Äimmel, rot, dehnt sich darüber. — Wie mancher Fremdling hat schon seine müden Glieder darin wohlig gereckt, wenn er abends einkehrte in die Äerbcrg zum silbernen Schlüssel, am Rande von Deutschland. Flüchtlinge und Sieger, arme Auswanderer und gemachte Männer, Kanzler und Kosacken, Künstler und Könige, Spötter nnd Äeilige, gute Leute und schlechte Musikanten.
Wo jetzt die Sögestraße geht, da sind vielleicht schon Kaiser Karl und Roland über die Äeide geritten im Sachsenkrieg; oder Wittekind. Da mag in sonnigen Jugcndträuinen König Heinrich der Vierte gegangen sein mit Adalbert, dem vielgewandten Bremer Bischof.
Aber ihre Spureil bedeckte die Zeit mit Asphalt, nnd kein Andenken ihrer leiblichen Gegenwart hat die Jahrhunderte überdauert.
Spät kommen, die ein wertvolles Blatt persönlicher Hand- schrist im Fremdenbuch hinterließe»; aber es sind nicht wenige, und gute Gäste. Auf hunderterlei verschiedenen Blättern waren ihre Namen verstreut. And wenn uns auch die stolzen Listen von Hamburg oder sogar von Weimar mit Neid erfüllen, können wir doch fürs erste zufrieden sein. Es waren gute Gäste. Fast alle haben dem Hause behagt, und das Haus ihnen, trotzdem die wenigsten seinetwillen gekommen waren.