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unter englischem Einfluß gewesen wären. Daß die Neuseeländer sie hätscheln und verwöhnen, ist selbstverständlich.
Verlockende Versprechungen werden ihnen gemacht, und unsere frühere Regierung dabei geschmäht. Z. B. wurde öfters im Fono den naiven Naturkindern der Vergleich zwischen Fidji und Samoa vor Augen geführt. „Was haben die Deutschen bisher für euch getan? Seht euch Fidji an mit seinem schönen Hafen, den herrlichen Plätzen und Häusern, dem Licht, so hell wie die Sonne! Das alles bekommt ihr von uns auch, sobald der Krieg zu Ende ist. Einen prächtigen großen Flafen erhält Apia, eine Bahn wird um die Insel herum geführt, elektrisches Licht und Wasserleitung und wunderschöne Häuser werden wir nicht nur den Weißen, sondern auch euch geben!" Das ist ungefähr der Sinn des Sirenensanges.
Am eifrigsten und erfolgreichsten wirken natürlich die britischen Gottesmänner. Jedenfalls ist das sicher: Wenn einmal das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch auf die Eingeborenen in unseren Kolonien ausgedehnt werden sollte, würden wir eine eventuelle Option der Samoaner für England nur der englischen Mission zu danken haben, deren unheilvollen Einfluß wir unter deutscher Flagge geduldet haben.
Unsere stillen Leiden.
Ich möchte nun von dem sprechen, was wir draußen, wohl fast jeder von uns, seelisch gelitten haben, trotzdem ich weiß, daß keiner von denen, die in dieser Zeit daheim gewesen, uns das nur im entferntesten nachempfinden kann.
Oder gibt es hier in der Heimat jemanden, der versteht, mit welch verzweifelten Zorngefühlen wir unsere üppigen Braten, die schönen mächtigen Schinken betrachteten, wenn wir dabei wußten, daß daheim große Knappheit herrschte,