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aber schon nach kurzer Zeit wurde er nach Neuseeland verschleppt und in einer elenden Baracke untergebracht. Dort lebt er noch immer im Gefangenenlager.
Am folgenden Tage wurde der ..Union Jack" feierlich über Samoa gehißt!
Der Feind im Lande.
Ungefähr 1500 Mann waren gelandet! Oberkommandierender und Administrator der Kolonie war Colonel Lo- gan, im Privatleben Schaff armer in Neuseeland.
Die öffentlichen Gebäude wurden selbstverständlich sofort besetzt. Die deutschen Beamten lud man gleich am ersten Tage vor und eröffnete ihnen, daß es ihnen frei stände, in ihren Ämtern zu bleiben; Verwaltung und Gerichtswesen sollten unverändert fortgehen. Sie erklärten sich daraufhin alle bereit, auf ihren Posten zu bleiben.
Unsere Funkenstation war dem Feinde übergeben, vorher jedoch aus den Apparaten unersetzliche Teile entfernt worden, so daß sie nicht in Betrieb genommen werden konnte. Wir hörten, daß man dem Erbauer und Leiter der Station, Ingenieur Hirsch, ein Vermögen geboten habe, wenn er die fehlenden Teile zur Stelle schaffe und die Station, — damals die stärkste der Welt, betriebsfähig übergäbe. Natürlich wurde das Angebot abgelehnt. Die Neuseeländer hatten selbst eine vollständige Funksprucheinrichtung mitgebracht, die sie mit Hilfe unseres mächtigen Turmes in Betrieb nahmen. Sie hatte aber nur sehr beschränkte Reichweite.
Die Truppen hatten Zelte aufgeschlagen, in denen sie kampierten. Am Strande waren Geschütze aufgefahren und diese mit Sandsäcken geschützt. Es sah ganz kriegerisch aus. Aber die Truppen selbst machten gar keinen kriegerischen Eindruck.