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staunen. Welche Ereignisse waren das Erscheinen der ersten Blüten und Früchte! Ein guter Bekannter, der uns zuweilen auf unsern Pflanzungsbesuchen begleitete, ulkte boshaft, „wir knieten vor jedem blühenden Bäumchen nieder und beteten es an!"
Ach schön, wunderschön ist das Pflanzungsleben und mein liebster Zukunftstraum ist, daß es uns vergönnt sei, einmal wirklich selbst auf unserm Lande zu leben und zu schaffen!
Pflanzungsanlagen.
Wenn man die weiten Flächen herrlichen jungfräulichen Bodens in Samoa überblickt, die noch der Erschließung harren und den Segen kennt, den dieser ausschüttet über den, der ihn mit Verständnis und Sorgfalt bebaut, dann dünkt es ganz unfaßbar, daß jährlich Scharen von Deutschen in fremde Länder ziehen, um andern Völkern deutsche Kraft, Arbeit und Kapital zuzuführen.
Aber was weiß der Durchschnittsdeutsche von unsern Kolonien! Und besonders von denen in der Südsee! Deshalb denke ich, es ist die Pflicht derer, die diese stiefmütterlich behandelten Gebiete kennen, ihre Werte und die Aussichten, die sie für Ansiedler bieten, zu schildern.
Dabei darf man natürlich nur von erprobten und bewährten Kulturen sprechen, in Samoa also bis jetzt hauptsächlich vom Kakaobau, da die Palme wohl für den Privatpflanzer eine zu langfristige Kultur ist. Wohl schlummern gewißlich noch viele unentdeckte Werte im Lande, aber, wie gesagt, nur vom festen Boden sicherer Erfahrung aus darf ein Werberuf erklingen. Deshalb will ich mich in meinen Ausführungen hauptsächlich auf den Kakaobau beschränken.
Selbstverständlich gehören nur tüchtige, strebsame