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Neu-Kamerun : Reiseerlebnisse und wirtschaftspolitische Untersuchungen / von Emil Zimmermann
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Erster Teil, Vorn Dume zum Lobay und Kongo.

V. Die Baias und ihr Gebiet.

Die bis Carnotville durchzogene Region ist die der Baias. Diese Völker sollen früher im Altkameruner Graslande gesessen haben, ihr Hauptplatj soll Bertua (Gamane) gewesen fein. Vor dem Ansturm der Fulbe wichen ste nach Osten aus und drängten die Yangheres, einen anscheinend aus dem Schari-Gebiet ge­kommenen Stamm, über den Mambere. Die Baias haben nach und nach das ganze Dreieck zwischen Mambere, Radei und Bumbe I besetzt.

Das Gebiet zwischen Bumbe I und Bumbe II ist ab­gesehen von wenigen kleinen Siedlungen an den Flüssen als unbewohnt anzusehen. Bei Gaza wohnen etwa 1000 Menschen, in Damburas und Godawas zusammen 300, am Unterlauf des Bumbe II einige hundert. Bevölkerter ist das Land zwischen Bumbe I und Mambere.

Vorn Verfasser wurden gezählt, bzw. geschätzt an der Route GazaBerberati: inBaribongo 150 Menschen, Naho 250, Pego 80 bis 100, Naffuri 400 bis 500, Mboffe 300 bis 400, Kumbe-Bagadza 300 Menschen. Das gibt 15001700 Ein= geborene, wozu in Berberati 2000 bis 2500 Einwohner kommen.

Im Gebiete des Chefs der Buans, des alten Basto, werden von der französischen Administration die folgenden Bevölke­rungsziffern angegeben:

Basto

115

Männer,

114 Weiber,

84 Kinder

Goare (NGare)

103

96

91

Pingimme

72

68

64

Bandjum

143

114

78

Dauda

37

38

57

Bufaro

109

85

73

Budiba

52

>»

43

32

Zusammen

631

Männer,

558 Weiber,

479 Kinder

Basto muß für feinen Stamm 8000 Fr. Steuern auf­bringen, die Gesamtzahl der Buans wird 2500 betragen. Im ganzen werden im Gebiete der Administration Nola etwa 50000 Menschen wohnen; das Steueraufkommen hat unter französischer Verwaltung ste erhebt 5 Fr. von jedem Mann