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Erster Teil. Vorn Dume zum Lobay und Kongo.
große und kleine Messer, Hoarpfeile, LanzenfpUjen. Er ist ein ganz gefdiickter Sdimied. Eine Beßditigung feiner Werk= statt war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da er unter bis fast auf den Erdboden herabhängendem Dach arbeitet.
In Gaza angekommen, zogen wir auf den Stationsberg und nahmen von den Baulichkeiten, zu denen Hamada die Schlüssel in Händen hatte, Besitz. Sehr bedeutend ist die Anlage nicht. Wir fanden ein Europäerhaus mit drei Zimmern, verschließbaren Eenstern und Türen darin, daneben ein Euro= päerhaus mit verschließbarer. Tür; vor beiden Häusern befndet sich eine kleine Gartenanlage. Hinter den Häusern erheben steh Küche mit Boy-Wohnung, über den Garten hinweg ein weiteres kleines Haus. Alles dies Hegt in einem mit Bananen eingezäunten Viereck. Links von dieser Anlage haben steh Gemüsegarten und kleine Süßkartoffelplantage befunden, hinter ihr auf einem mit Bananen umhegten Viereck der Ziegeleiplatz. Einige taufend fertige Ziegel fand ich vor; die Franzofen hatten noch bauen wollen, als ste vorn politischen Gewitterregen fortgetrieben wurden. Rechts hinter den Stationsgebäuden fand ich fünf schon verwahrloste Soldatenhäufer; andere waren eingestürzt. Die Station ist ganz offen. Zehn Minuten entfernt gibt eine Quelle ausgezeichnetes Wasser.
III. Hamada.
Es war am Abend vor dem Abmarsch nach Berberati. Hamada hatte mit einiger Mühe die 42 Träger zusammengebracht, die wir brauchten. Bei einbrechender Dunkelheit hatte ich die Leute auf dem Stationshofe von Gaza versammelt und ihre Namen aufgeschrieben. Daß ste am nächsten Morgen um 6 Uhr zur Stelle fein würden, erschien mir durchaus nicht sicher. So erklärte ich denn den Leuten, daß wir eine „Medizin“ machen würden, so daß jeder sterben würde, dem es etwa einfiele, auf dem Marsche zu entlaufen. Und ich gab dem Boy einen Wink, ein paar Gramm Blitzlichtpulver auf Feuer zu werfen.
Hamada aber zog fein langes Hauffa-Schwert und trat vor mich hin: „Herr, wer von diesen Leuten entläuft, den