§. 3o.
Da, wie eben erwähnt worden, ein Dreieck aus sechs, Theilen besteht, wovon die Seilen grade Linien sind, die Winkel aber durch Bogen gemessen werden: so findet keine directe Vergleir chung der Seiten mit den Winkeln statt; sondern mau muß seine Zuflucht zu gewissen graden Linien nehmen, die innerhalb und außerhalb der Bogen gezogen werden, und damit die Seiten zu vergleichen suchen.
Wenn B. (Fig 6i) im Dreieck ade der Dogen ick das Maaß des Winkels dse ist, und man zieht aus der Spitze desselben i, eine Linie ik senkrecht auf den Radius ack, so heißt ik der Sinus vom Bogen ick, oder vom s; zieht man ferner eine Linie ckg senkrecht auf den Endpunkt des Radius ack, welche den Bogen in ä berührt, so heißt diese Linie die Tangente vom Bogen ick oder vom a, und endlich heißt eine Linie SA, welche aus dem Winkelpuncte a durch den Endpunct des Bogens i gezogen wird, und die Tangente in A schneidet, die Seeante des Bogens ick oder des a, und man hat folgende Verhältnisse, da Dreieck aick Dreieck aä§ M Dreieck ade ist: (§ z8)
ai : ae — id : ei, oder
Radius : ae ^ Sinus s^.a: ed.
Ferner