Teil eines Werkes 
Th. 1 (1826)
Entstehung
Seite
9
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Erster Abschnitt.

Von der Algebra»

§- r.

Die Algebra ist eine gewisse allgemeine Rech, nungsart, in welcher man sich statt der gewöhn- liehen Zahlen, der Buchstaben des kleinen latei­nischen Alphabeths zu bedienen pflegt, nnd zwar so, daß die Buchstaben n, k, ch ü, rc. lauter bekannte Größen oder Werthe anzeigen, indeß die drei letzten Buchstaben x, x und n gewöhn­lich für die unbekannten oder die zu suchenden Größen gesetzt werden.

§. 2 .

Die Zahlen, welche vor den Buchstaben ste­hen und anzeigen, wie vielmal ein Buchstabe ge­nommen werden soll, werden Coefficienten ge­nannt, z. B. in zu, 4 d, u. s. w. heißen die Zahlen z, 4 und z die Coefficienten von s, Kunde, weil sie zu erkennen geben, daß man «inen s fünfmal, einen K viermal rc. nehmen muß.