Teil eines Werkes 
Th. 1 (1826)
Entstehung
Seite
32
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Z 2

Von den Brüchen.

§. 18.

Ein Bruch ist. nichts anders als ein Theil eines Ganzen. Der Nenner eines Bruchs zeigt an, in wie viel gleiche Theile' das Ganze getheilt werden soll, lind der Zahler desselben' giebt zu er- kennen wie viele man von diesen Theilen genom- men hak. So sieht man z. B- an dem Bruche 5 , daß das Ganze oder die Einheit in 8 gleiche Theile getheilt werden soll, .und daß man 5 von diesen Theilen genommen hat. In dem Bruche ^ sieht man, daß die Einheit m b Theile getheilt ist,', und man a Theile davon genommen hak, u s. f. » Das beste sinnliche Bild eines Bruches ist der gewöhnliche, tu 12 gleiche Theile oder Zolle eingetheilte Fuß sd

12 z 456789 10 ll 12

^ - < , / / 7 7 » / 7 , 7

Hat man nun z. B. 5 Zoll, und will diese in Theile von sd ausdrücken, so sind 5 Zoll von al.,

9 Zoll von al, ». s. w.

§. 19.

Ein Bruch wird größer, wenn man seinen Zähler mit einer ganzen Zahl multiplicirt, sei­nen Nenner aber unverändert läßt, z. B. r .^,-6

8 8