Druckschrift 
Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
Entstehung
Seite
71
Einzelbild herunterladen
 

!_ M ( 70M _

' Mich lüftet nicht in Meftch zu verweilen/

Nur bald von hier / und dan geschwinde dort. i n. Dort/ wo der Hafen der gewünschten Ruh;

! Dort/wo das Kleinod meiner LauffBahn gläntzet; Dort/wo ein müder Streiter wird bekräntzet;

Wo JESUS selbst hält offne Arme zu. j Ir. So lang' ich noch indessen dienen soll/

^ HErr/ deinem Raht/gib/ daß ich wachend bleibe/

Gib Muht zum Kampfs/ die Sicherheit vertreibe/ Ja mache mich recht Lieb-und EifferS-voll! iz. Laß mich / als dein erlaufftts Eigenthum/ i Geist/Seel und Leib von Flecken rein bewahren, s Und wirst du neue Schuld von mir erfahren;

; Laß mich nie stncken / bring mich wiederum.

- 4. Je länger ich auff deinen/ Heyl-Weg geh/ l Je klärer gib dein Licht mir zu erkennen,

! Je heller laß /nein Licht im Wandel brennen;

Je näher bring mich zu dervollen See.

15. Darin dein Votck wird ewigtruncken seyn/ Davon ein Tröpflein/so dein Geist mir fchencket/

! Kan alles lindern / was auf Erden kräncket/ i Und siegen über Höll und Todes-Pein.

1 - 6. Es ist doch um ein kleines nur zu thun/

j So wird mein Seelen Bräutigam ankommen.

> Da werd'ich/allem Sknden-Dienst entnommen/ In deiner Liebe-Schooß dan ewig ruhn.

l

Ls- kplel. des 2.7. Psalms. Liebes-Gluht/die Erd und Himmel paaret!

O Wunder-See/drein sich mein Geist verscnckt'. Daß GOtt noch Huld ffir seinen Feind bewahret/ Und seine Gunst dem schnödsten Sünder schenckt. Wie tieff Er mich im Fluch und Blute fund/

Sein gantzes all dringt in mein nichts hinein/

Er will in einen; Wurm verkläret seyn/

Und