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In diesem Angst-Haus dürrer Seelen/
In diesem Kranckheits-Hospital/
Da dieses noch am meisten quält/
Daß an dem Geist das meiste fehlt/
Daß Hertzens Pein ist ohne Zahl.
2. Hie liegt ein armes Enos-Kind Vor deinen Füssen taub und blind/
Mit Fluch bedeckt und todt in Sünden/
Im Abgrund / der nicht ist zu gründen«
Ach bricht dein Hertze dir noch nicht?
Du bist es ja/ der Wunder-Mann/
Der heilen wil/und heilen kan/
Wo Fleisches Witz und Krafft einbricht.
Ich ächz um deines Blutes Safft!
Ich schrey um deines Geistes Krafft!
Laß deines Wortes Balsam fliesten/
Und sich in meine Wunden giessen.
Ihr fauler Stanck erstickt mich schier/
Wasch ab den Unflaht/tilg die Schuld/
Erwirb mir deines Vatters Huld/
Sprich nur / ich bin dein Heyl/zu mir.
is. Mcl. des yr. Psalms.
Z^Ufauf/mein Geist/ ermuntre dich/ tritt auf deine Höhen l Wenn Mond und externe mischen sich/
Wenn alles wil zergehen/
Wenn Erd und Himmel fallen ein/
Wenn Berg und Hügel splittern/
Ein Bunds-Kind kan doch sicher seyn/
Und darff vor nichts zu zittern.
2. ES