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Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
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In diesem Angst-Haus dürrer Seelen/

In diesem Kranckheits-Hospital/

Da dieses noch am meisten quält/

Daß an dem Geist das meiste fehlt/

Daß Hertzens Pein ist ohne Zahl.

2. Hie liegt ein armes Enos-Kind Vor deinen Füssen taub und blind/

Mit Fluch bedeckt und todt in Sünden/

Im Abgrund / der nicht ist zu gründen«

Ach bricht dein Hertze dir noch nicht?

Du bist es ja/ der Wunder-Mann/

Der heilen wil/und heilen kan/

Wo Fleisches Witz und Krafft einbricht.

Ich ächz um deines Blutes Safft!

Ich schrey um deines Geistes Krafft!

Laß deines Wortes Balsam fliesten/

Und sich in meine Wunden giessen.

Ihr fauler Stanck erstickt mich schier/

Wasch ab den Unflaht/tilg die Schuld/

Erwirb mir deines Vatters Huld/

Sprich nur / ich bin dein Heyl/zu mir.

is. Mcl. des yr. Psalms.

Z^Ufauf/mein Geist/ ermuntre dich/ tritt auf deine Höhen l Wenn Mond und externe mischen sich/

Wenn alles wil zergehen/

Wenn Erd und Himmel fallen ein/

Wenn Berg und Hügel splittern/

Ein Bunds-Kind kan doch sicher seyn/

Und darff vor nichts zu zittern.

2. ES