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Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
Entstehung
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37
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Weil GO^T für Kind und Braut mich ange­nommen.

Ich bin sein Reichs-Genoß. Der Ehren-KranP Den er mir schenckt/gläntzt Heller/als die Sternen. Wol denen/die es durch Erfahrung lernen/

Wie prächtig sey derHimmels-BürgerGlantz. ir. Wenn sich der Himmel wird zusammen

weltzen/

Man Erde/ Lufft und Wasser werden schmeltzen/ Man kommen wird der Richter/der nicht fehlt/ Man höllisch Feur das Schein r Gut wird ver-s

zehren/

Man Satans Reich in Asche wird verkehren/

Dan wird man sehn/wers beste Theil gewählt, r;. Wer dan der Welt. dreyfachen Greuel-

Götzen

Hat höher dürsten als den Schöpffer schätzen/ Wird in Verzweiffclung zu Grunde gehn..

Wer aber auf das unsichtbare Wesen Sein gantzes Hertz gesetzt hat / wird genesen/ lind ewig fest in GOtt gewurtzelt stehn.

j, 9. Eine Ruh in dep Unruh suchende Seele.

LNelode^ des 25. Psalms.

Kröchst- erwünschtes Seelen - Leben/

^ Ach wie unbekannt bist du/

Wo des Geistes Kräffte streben Nach der güldnen Himmelst Ruh.

Ach wie eitel ist der Wahn/

Her des Fleisches Sinn verblendet/

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