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Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
Entstehung
Seite
44
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Von jedem 'Augenblicklein geben.

4. Drum fahr nur hin getünchte Lust/ Mir ist ein Zeit-Vertreib bewust/

Der besser schmeckt als Most und Zimmet: Wan du/mrin JEsu/ dich mir schenckst/ Und mich aus Lebens--Quellen tränckji; Man in mir deine Liebe glimmet.

5. Der ist nicht einsam/der gemein In Einsamkeit mit dir kan seyn/

Und heimlich deiner Liebe pflegen.

Ein Hertz / das sich der Welt bedeckt/

Und sich in deinem Schooß versteckt/

Das füllest du mit Gnad und Seegen.

6. Wie gut ists/da zu seyn/wo du Den Geist einführst in deine Ruh/

Der nur nach Edens Stryhmen schmachtet« Glückselig Volck/dgs dich nur kennt/

Das stets im Sehnen nach dir brennt/

Und dein Gesetz mit Ernst betrachtet.

7. HErr l gib und stärck den Vorsatz mir/ Daß ich nur leb' und sterbe dir/

Und stündlich deine Gunst mög' finden.

Der Tag / die Stunde sey verflucht/ Darinnen ich mich nicht gesucht Mit dir mich näher zu verbinden«

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Und

iz. Mlel. des 90. Psalms.

^Erfluchtes Sünden-Gisst / ach Brüht dii r Schlangen/

Was hast du für Verwüstung angerichtet? Durch dich ist GOttes erstes Bild zernichtet.

Duch

Ln!