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Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
Entstehung
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67
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ii. Man schelt' es nur für Traum und Phantasey/ ^Was Zion kan in reiner Lust entzünden.

, Es reichet doch kein unrein Aug dabey/

Ja kein Verstand wird jemahls es ergründen.

Hie ist ein Abgrund/ drein sich muß verscnckem l Wer diß Geheimniß Gottes will ausdencken.

ir. Mein GOtt! möcht ich nur hie recht närrisch - seyn/

i Und dich mit ewiger Verwundrung ehren!

/ Wasch mich von allen SündemFlecken rein/

So wird sich bald dein Glantz in mir vermehren.'

^ Nichts kan dein Licht als Sündcn-Dunst ersticken. / In Heiligkeit wird dich mein Geist erblicken, ch i;. Erwünschter Tag/der diese Scheide-Wand/ Dm Sünden-Teib/das Raub-Nest meiner Freyheit Wird brechen ab! O lang gehoffter Stand/

Die reinste Klarheit der vereinten Dreyheit Mit reinem Aug zu sehn / und ewig droben ^ Mit reinem Geist / mit reinem Mund zu loben!

j 2z. Frühlings - Lied.

! Mcl. des 8 l. Psalms»

Edens-Ocean/

^ Schöpffer aller Dinge/

> Nim das Räuchwerck an/

Daß ich / da mich rufft Himmel / Erd und Lufft/

Dir in Schwachheit bringe.

2. Dieser Erden Schooss Lag mit Frost verschlossen/

Aller Zierde bloß.

Deine GOttes Krafft

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