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17. Mel. des 24. Psalms.
WCH GQtt, wie dornicht ist das Thal, ^Wie voller Gruben, Strick und ^uaal Wodurch ich muß zum Himmel dringend Offt denck ich, kan ich schöpffen Muht, lind bald kommt eine neue Fluht,
Die mich wil in Verzweigung bringen.
2. Ich bin ein Schiff, das Ancker loß, Von Steuer,Mast und Compaß bloß, Durch hohle Wellen wird getrieben.
Ich bin ein Rohrstab in dem Wind;
Ich bin gleich wie ein erstes Kind,
Das in Gebührt ist stecken blieben.
Ich schwebe wie ein Schatten hin,
Ich weiß nicht, was und wie ich bin.
Ich dacht, die Schuld wär längst vergeben, Doch wird sie mir noch aufgerückt.
Ich dacht, ich hätte Licht erblickt, Undmußwiedrum im dunckeln schweben.
4. Der Höllen-Fürst stürmt auf mich ein, Und du verbirgst den Gnaden-Schein.
Ach HErr, ich weiß, ich Habs verdienet.
An meiner Untreu liegt die Schuld.
Doch dencke deiner alten Huld,
Sey mir in deinem Sohn versühnet.
s. Du bist gedultig und getreu,
Dein Vorsatz weiß von keiner Reu,
Diß glaub ich, drauff wil ich mich gründen, Wenngleich des Abgrunds Boden kracht. MeinJEsu! laß in finstrer Nacht Mich nur ein Liebes-Blicklein finden.
6. Mein Leben ist ohn dich nur Brast:
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