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Bündlein XXV. Gottseliger Gesänge / entworffen von F. A. L. [i.e. Friedrich Adolph Lampe]
Entstehung
Seite
53
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5. Die Ruhte selbst , die ich dir hab, Mein JEsu, offt gezwungen ab,

Ist ewig Preist und Danckens wehrt, Weil sie des Fleisches Stoltz verzehrt,

Den Schlaf verjagt, den Geist entzündet, Bewährt den Glauben, und gegründet.

6.Ich zählte leichter Stern und Sand > Als so viel Güter deiner Hand.

Der Engel Zungen sind zu stumm Gnug auszubreiten deinen-Ruhm.

Was kan ich armes Würmlein bringen, j Um Halleluja dir zu singen s j 7. Doch wil ich bringen, was ich kan.

Nimm mich dir gantz zum Opffer an.

§ Hertz, Muht, Mund, Leib sey dir geweiht j Zum Ehren-Faß in Ewigkeit.

Ich wil mich heut aufs neu verschreiben:

? Du solt mein, ich wil dein verbleiben.

21. Lob des HErren IEflr.

Mel. des 89. Psalms.

WEin Hertz, lobsinge dem mit reinem Andachts- ' ^ Geist,

Den Himmel, Erd und Meer, den Mensch und

Engel preist.

Du musi das Himmel-Merck auf Erden schon

anheben;

Du suchst kein ander Guth; du weist kein ander

Leben.

Dis ist des Geistes Frucht, der dich hat neuge-

bohrm.

D z Dis