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22. Das Sehen auss das Unsichtbare.
2. Cor. IV. :8.
Melsbey des 16. Psalms.
Mus/träger Geist! laß das / was sichtbar ,M Nicht länger dich als angefestelt halten. Gedmcke/ daß du selbst ein- Wesen bist/
Das/ wan der Himmel als ein Kleid veralten/ ! - Und wan die Erde brennend wird vergehn/
In Ewigkeit wird dauren und bestehn.
2. Die Creatur war lang genug dein Gott/
Da du in Finsterniß und Schatten schwebtest/ Und nur nach dem/was Fleisches-Trieb gebott/ Gantzohn Vernunfft gleich denen Thieren lebtest» Du must nicht mehr auf Erden bleiben hangen/ Nun dir ein himlisch Licht ist auffgegangen.
z. Du bist nun alzukräfftig überzeugt/
Daß alles mit geborgtem Firniß funckelt/
Was sichtbar ist; daß alles dich bekreuzt;
Daß / wan dein irdisch Aug wird seyn verdunckelt/ Kein Tröpflein mehr den SeelemDurst wird heben/ Und inVerschmachtung einig Labsahl geben.
4. Ja hast du nicht im Glauben schon gesehn/ Daß / was dein Hertz warhafftig kan ergetzen/
Nur droben sey 5 Ist nicht der Schluß geschehn/ Du wölkest IEsum über alles setzen/
Du wölkest dich und alles gern drum geben/ MöchtstduinJhm/möchtEr in dir nur lebend s- Wie komts dan doch/daß noch was irdsches karr Dich halten auffs Hat IEsus dich betrogen s Gercu't es dir / daß du den Tausch gethan S Hal JEsus darum dich so siarck gezogen/
E Und