dem Lande zu haben die spekulativen Jndier ihre Handelsstraßen angelegt und in jedem ihrer aneinanderklebenden kleiner: Häuser einen Kramladen errichtet. Hier kaufen die Europäer für schweres Geld, was sie unter der aufgestapelten Lumpenware etwa Brauchbares finden; in den meisten Fällen freilich finden sie überhaupt nichts. Rechts und links vorn Hafen schließen sich die Negervorstädte arr. — So sah Dar- es-Salaam unmittelbar vor dem Ausstände aus. Inzwischen hat sich vieles geändert. Dar-es-Salaam, zu einem deutschen Waffenplatz geworden, sah Forts und neue Häuser entstehen.
Aber die Umgebung ist nicht so schön wie in Baga- moyo, hier muß erst die Kultur eingreifen. Man prophezeit Dar-es-Salaam eine Zukunft; die Zukunft wird es lehren, ob die Prophezeiung richtig ist.
Verlassen wir hier jedoch die Küste und dringen wieder weiter ins Innere vor. Wir nehmen Bagamoyo zum Ausgangspunkt, um auf der besuchtesten Karawanenstraße Land und Leute kennen zu lernen.
Nach Nsagara.
Der Weg von Bagamoyo nach Mpwapwa führt zunächst durch Ukwere, ein Savannenland, das in: großen und ganzen recht armselig ist. Nur in der unmittelbarer: Nähe der nicht zahlreichen Dörfer findet mau Kulturen, sonst dehnt sich überall die Wildnis aus, die mit ihren starren Gräsern und stachligen Büschen oft der: Marsch bedeutend erschwert. Die Wege bestehen in ausgetretenen Pfadei:, über die vieler: Bäche führen keine Brücken, alles muß durchwatet werden. . . vorn Transport der Waren auf der Achse kann hier keine Rede sein. Gleich hinter Bagamoyo beginnt die zentralafrikanische Wildnis.
Erst wenn mau sich der Landschaft Ukami mit ihrer: 800 bis 2000 Meter hohen Bergen nähert, wird an dem Flusse Verengere und jenseits desselben das Vegetationskteid eir: freundlicheres, bis der Reisende irr dem fruchtbarer: Thale vor: Simbamveni die gleichnamige Stadt erreicht.