Gebirge, Klima, Fauna, Flora.
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Samen reifen. Die Erdnüsse werden roh und am Feuer geröstet gegessen und sind sowohl an Form als auch an Geschmack am besten mit unseren Haselnüssen zu vergleichen.
Die Bataten — Oonvolvulus Latzes — ersetzen vollständig die Kartoffel. Sie sind ein Windengewächs mit faseriger Wurzel, die mehrere 1 Fuß lange, 2 bis 3 Zoll dicke und 1 Pfund schwere weiße Wurzeln trägt. Diese Knollen sind nahrhaft, wohlschmeckend und süßer als die Kartoffel.
Zu den oben angeführten genießbaren Früchten kommt noch eine Art Melone, die auf dem Baume wächst, ein äußerst angenehmes Aroma entwickelt und einen vorzüglichen, pfirsichähnlichen Geschmack hat; sie wird von den Eingeborenen „Popaya" genannt.
Außerdem gibt es viele — manchmal ganze Wälder — von den auch in Europa bekannten und gern gegessenen Ananas ; in den Küstenstrichen massenhaft Orangen, Mandarinen, Zitronen und Limonen.
Im Vergleich zu Ostafrika ist das Kongoland tierarm zu nennen. Als Haustiere werden Hühner, Enten, Ziegen, Schafe und Schweine gehalten. Die Ziege trotzt vorzüglich dem Klima und den ungünstigen Nahrungsverhältnissen. Das Schwein ist der Zimmergenosse des Negers und bleibt meist mager, so daß die Europäer sein Fleisch nicht gern essen. Der treue Begleiter des Menschen ist auch im Kongoland der Hund, der allerdings jeder Schönheit bar ist. Einige Ziegen, Pferde, Maulesel und Esel sind gleichfalls im Kongo eingeführt.
Was die Mineralschätze betrifft, so werden wir darauf bei Besprechung der wirtschaftlichen Verhältnisse noch eingehen.
Die Bewohner des Kongosiaates.
Ethnographisches, Aberglaube» Gifkprobe.
Abgesehen von den im Innern versprengten sogenannten Zwergvölkern (Akka usw.) und den zwischen Kongo und Shari vorkommenden Sudannegern, sowie der im Nordosten wohnenden Gruppe der Niam-Niam und Mangbattu, gehört die Bevölkerung des Kongo den Bantuvölkern an. Am Oberlauf des Kongostaates sitzen die Warua, die wilden Manjema, die Waregga (Kannibalen); am Mittellauf die Bangala, Bateke u. a.; vom Stanley-Pool abwärts die Bavwende, Basundi, Bakamba; an der Mündung die Bakongo und Massaronga;