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Auf Bergeshöhen Deutsch-Afrikas / von C. Falkenhorst
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173
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Der Kenia.

^.n den nördlichen Abhängen des Kilimandscharo ver­läuft die Grenzlinie von Deutsch-Ostafrika. Sollen wir an derselben Halt machen? Wir wollen lieber noch weiter nord­wärts unsere Leser führen und zwar aus doppelten Gründen.

Die politischen Grenzen fallen nur in seltensten Fällen mit den geographischen zusammen und so ist auch in unserem Falle der Kilimandscharo gleichsam losgetrennt von einem 'Gebirge, zu dem er gehört, dessen südlichsten und erhabensten Wachtturm er bildet. Jenes Gebirge, das jetzt unter Eng­lands Schutz steht, war nun in den letzten Jahren der Schau­platz vielfacher Züge, welche von der Küste des Indischen Ozeans nach dem Victoria-Nyanza aufbrachen. Durch diese Gebiete zogen die Engländer nach Kawirondo, wohin Stanley den Gouverneur der Aeguatorprovinz locken wollte, und alle ihre Expeditionen hüllten sich in das Dunkel des Geheimnisses.

Durch diese Gebiete marschierte aber auch der Führer der deutschen Emin-Pascha-Expedition, Dr. Karl Peters. In den: deutschfreundlichen Witu hatte er zunächst Zuflucht ge­funden, um seine Schar zu organisieren, ohne feindlichen Belästigungen von feiten der Engländer ausgesetzt zu sein. Von hier rückte er in das Innere des Landes vor, den Dana hinauf, in das Land der Massai, in dem er eine Zeitlang totgesagt wurde. Er zog durch jenes Gebirgsland am Kenia vorüber und rastete am Baringosee. Darum