Rückkehr.
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Die müden Wanderer hatten sich nach den harten Pritschen der Schweden in den Hütten an der Mannsquelle gesehnt. Kaum aber hatten sie sich auf diesen niedergelegt, so wurden sie bald durch die entsetzlichen und sehr großen Wanderameisen aufgescheucht, deren Biß recht schmerzhaft ist, und sie mußten Feuer anzünden lassen, um die unbequemen Insekten durch den Rauch zu vertreiben.
In die Rinde einiger Bäume an der Mannsquelle waren schon einige Namenszüge der Schweden eingeschnitten; die Besteiger des großen Kamerun thaten dasselbe; um diese Zeit erschienen einige mit Steinschloßgewehren bewaffnete Buealeute, welche Koka, wilden Honig und andere Dinge zum Kauf anboten. Mit erstaunten Blicken betrachteten sie die in die Bäume eingemeißelten Namenszüge, und da dieselben nach ihrer Ansicht Fetisch, so etwas wie Zauberei waren, so durfte man mit Gewißheit voraussetzen, daß kein Eingeborener es wagen würde, sie zu zerstören.
Ueber die Jssuma-Höhle wurde nun in unglaublich kürzerer Zeit der Rückmarsch nach Boando zurückgelegt, der Weg im Urwalde war ja bereits gebahnt und die Krickente waren des größten Teils ihrer Lasten entledigt. Am Abend des achten Tages der Reise schifften sich die Reisenden in Bota auf sechs Kanoes ein, und erreichten Mondole. — Hier sollte sich Zoeller von seinen Begleitern trennen, um das zu verwirklichen, was er sich angesichts des blitzumleuchteten Kamerungebirges geschworen, um das Zauberland für Deutschland zu gewinnen.
Die Schweden von Mapanja.
Es mag ein erhebendes Gefühl sein, auf den höchsten Höhen zu weilen, herzerquickend ist es nicht. Dort fesselt uns die Majestät der Natur, wir beugen uns vor ihr, aber mit kaltem Herzen. In den Bergen geht das Herz auf, wie man zu sagen pflegt, aber dies geschieht noch in Höhen, auf denen der Pulsschlag des Lebens vernehmbar ist, irr Wäldern, wo die Hirsche streifen, auf Matten, wo die Glocken