III.
Beschreib»«- des de»tsch-«stastik»»ische» Sch«tzgebietes in seine« Einzelteilen nach Landschaften.
In den nachfolgenden Ausführungen sollen die einzelnen Teile des deutsch-ostafrikanischen Schutzgebietes auf ihre wirtschaftliche Verwendbarkeit im besonderen untersucht werden. Es wird sich demnach nicht ausschließlich um eine allgemeine geographische oder ethnographische Beschreibung der verschiedenen Landschaften handeln, sondern die geographischen und ethnographischen Eigentümlichkeiten derselben sollen unter dem Gesichtspunkt ihrer wirtschaftlichen Ausnutzbarkeit beleuchtet werden.
Diese Darstellung wird sich demnach von den vorhandenen Beschreibungen, welche gewöhnlich auch immer nur einzelne Teile des Ge- samtgebietes zum Gegenstand haben, wie die Reichards, Baumanns, StuhlmannsMnd anderer wesentlich unterscheiden.
Ich werde nach einander den Norden, die Mitte und den Süden der Kolonie behandeln; und zwar verstehe ich unter dem Norden die Gebiete, welche ihrem Schwerpunkt nach nördlich der Verbindungslinie zwischen der Mündung des Pangani-Nufn und dem Schnittpunkt zwischen 3Mrad südl. Br. und 30 Grad östl.L. liegen. Die Mitte soll vorn Süden mit ebenderselben Einschränkung durch die Verbindungslinie zwischen der Mündung des Nufiyi und der Südostecke des Tanganyika abgegrenzt sein. Es bedeutet demnach der Norden die Küpenlinie zwischen Umba- und Pangani — Nusu-Mündung mit Hinterland; die
Peters, ;Das deutsch-ostafrikamsche Schutzgebiet. 4