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Der Zauber des Elelescho / von C. G. Schillings. Mit 318 Abb., meist photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers, urkundtreu in Autotypie wiedergegeben
Entstehung
Seite
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Hungrige Geier in der Nähe meines Lagers.

XIV.

Im Zteppenlager.

öu den glücklichsten Stunden meines Lebens rechne ich die Tage, in denen ich mit meiner Karawane weit draußen in der afrikanischen Nm'Ka lagerte.

Fast stündlich waren da neue Beobachtungen zu machen, oft sogar unmittelbar von meinem Zelte aus, nicht nur an der Tierwelt über­haupt, sondern auch an jenen seltenen Tieren der Wildnis, die ich ge­fangen oder durch Eingeborene erhalten hatte, und die nun mein Lager durch ihr Tun und Treiben belebten. Wenn selbst unseren hervor­ragendsten Museen noch viele der auffallendsten Vertreter der afrikani­schen Fauna in ausgesuchten Stücken oder überhaupt fehlen, so ge­langten lebend viele höchst interessante afrikanische Tiere selbstredend bis zum heutigen Tage niemals nach Europa. Wer sie Kennen lernen will, muh in die Wildnis hinausziehen, um sie in ihrer eigenen Heimat zu beobachten.

Mein Lager war zuzeiten ein eigenes Kleines Reich. Ein großer Teil meiner Leute zog fortgesetzt aus, um in oft wochenlanger Abwesen­heit von ackerbautreibenden Stämmen Früchte des Bodens einzutauschen und herbeizuschaffen. Mit den übrigen blieb ich allein in der Wildnis, jagend, sammelnd und beobachtend. Da mehrten sich meine Samm­lungen täglich' die Zeit verfloß wie im Fluge unter all den mannig- saltigen Präparationsarbeiten, all den Maßnahmen zur zweckmäßigen Aufbewahrung und Versendung der gesammelten Naturalien. Das ur­patriarchalische Getriebe des Lagerlebens brachte dem Beobachter trotz