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Der Zauber des Elelescho / von C. G. Schillings. Mit 318 Abb., meist photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers, urkundtreu in Autotypie wiedergegeben
Entstehung
Seite
133
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VI.

Die einsame Wunderwelt der Nrn'Ka.

Die unendliche NqiKa zeigt dem Wanderer so viel Fremdartiges, Zchönes und Wundervolles, das; seine Zinne mitunter roandermüde werden und eine Zehnsucht nach etwas heimisch vertrautem, Lieb­gewohntem in ihm wach wird.

In Riesenschrift redet die UniKa zu uns von einst Entstandenem, Gewesenem, und gleichzeitig vom alltäglich Gegenwärtigen, in einer lapidciren Zchrift, die in schneebedeckten Vulkanen so gut zu uns spricht, wie in Spuren und Fährten riesiger Geschöpfe, die sie durchfluten.-

Zich im Geiste alle diese Herrlichkeiten, die das Kuge einst schauen durste, wieder aufzubauen, ist ein schwieriges Unterfangen. Aber den­noch will ich von dem einst Geschauten reden, von den vielen schönen Erscheinungen, die in meiner Erinnerung haften und wie Zchatten einer Fata Utorgana auftauchen, von der reizvollen Offenbarung ihrer Bewegungen, ihrem hin und her in Höhe und Tiefe, ihrem oft so überraschenden, seltsamen, fremdartigen Wesen, das sich dem staunenden Beobachter enthüllte.

Das Geheimnis tief harmonischer Wirkung ist der gewaltigen Wildnis nicht fremd' wer ihre Gunst errungen, lange in ihr weilend und den von ihr verlangten Tribut entrichtend, dem offenbart sie sich in voller Schöne.

Endlos dehnt sich die steinerne Wüste nach allen Zeiten, und grenzenlos schweift der Blick in die sich in Dunst und Nebel verlierende Weite . . . Ein steinernes ödes Uteer, so weit das Kuge reicht! Kber

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