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Der Zauber des Elelescho / von C. G. Schillings. Mit 318 Abb., meist photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers, urkundtreu in Autotypie wiedergegeben
Entstehung
Seite
117
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Nilgcinse liehen jich in der Nähe meines Versteckes im ^ninpfc nieder

V.

Die deutsche Jagd und der 5chutz der Naturdenkmäler.

Nicht nur am fernen NaKurosee trieb einst der Zauber des Ele- lescho sein Wesen. 5o weit unsrer Erde Rücken sich wölbt, lebte und webte er einst und lebt er heute noch.

Nur, daß er stets einen anderen Namen trägt, sich mit anderen Lnmbolen verknüpft.

Auch wo den Polarländern ein Kurzlebiger Sommer dürftige Kinder der Flora beschert, im Kampfe mit Lchnee und Eis und langer ark­tischer Nacht, erkennt ihn das Kuge des Wissenden. Hier lebt er in seltsam verkrüppelten Weiden und der dürftigen Nenntierflechte, ver­standen werden Kann er nur, wenn das ungeschlachte Walroß, wenn der gewaltige die Farbe seiner Zchneefelder tragende Eisbär, wenn Herden der pelzverbrämten Moschusochsen und Nenntiere die starre Gde beleben, wenn Millionen von Leevögeln die Klippen bedecken oder die Lüfte durchgaukeln. 5o fremd und ungewohnt ist allen diesen der Mensch und sein Erscheinen in jenen Breiten, daß sie ihn in Keiner Weise fürchten, daß sie von allen Leiten herbeieilen, um das seltsame neue Wesen neugierig zu betrachten.

Kuch in den Hochgebirgen Innerasiens lebt unser Zauber ge­knüpft an die Nudel der ursprünglichen scheuen Wildschafe, der gra­ziösen Wildziegen und imposanten Lteinböcke.i an das Leben und

l Die einst auch in Deutschland häufigen Steinböcke fand Dr. G. Merz- bach er im zentralen Tian Shan in der Form IKex sidiricg, mer^dadreii und lv. Leiscwitz Kürzlich in so großer Knzcchl, daß Rudel von Hunderten zu den all­täglichen Erscheinungen gehörten.