Wic ei» Masai seinen Speer l"m bcria> handhabt . .
IX.
Mit den Wandorobo auf der Llefantenfährte.
„Big game hunting is a sine education!" Diesem Kusspruche des englischen Jägers von Ruf H. K. Brüden möchte ich vollauf zustimmen, nicht aber der ebenfalls öfters ausgedrückten Knsicht einiger der erfahrensten afrikanischen Jäger, daß nämlich die Jagdgründe Aquatorial-GstafriKas dem Jäger für alle die seiner dort harrenden Gefahren und Schwierigkeiten Kein genügendes Äquivalent bieten.
Diese Ansicht Kann ich nicht teilen, denn gerade diese Gefahren und Schwierigkeiten erhöhen, meine ich, den Reiz der dortigen Jagd wie Kaum in einem anderen Lande der Welt. Der Jäger findet eben nur im tropischen KfriKa die herrlichen Reste einer eigentlich schon „veralteten", in eine andere Erdepoche gehörigen Tierwelt. Es ist nicht zu leugnen, daß er seine Jagden buchstäblich mit außerordentlich hohem preise bezahlen muß. Das liegt auf der Hand in einem Lande, wo jeder einzelne Gebrauchsgegenstand, bis ins Kleinste, auf menschlichen Schultern befördert werden muß, wo der Reisende Keine anderen Transportgelegenheiten findet, sobald er sich tief in die Wildnis begibt. Ich habe hier nicht im Kuge, die gelegentlichen Kürzeren Jagdexpeditionen zu Sportzwecken, sondern denke an größere Unternehmungen, die den Reisenden viele Monate oder Jahre ins Innere bannen. Ich bin aber der Ansicht, daß gerade dieses Sichloslösen von dem Getriebe der Kultur einen der Hauptbeweggründe und der Hauptreize für den forschenden Jägersmann bilden sollte. Freilich vermag ich es vollkommen zu verstehen, daß erfahrene Männer auch ein anderes Urteil fällen. Haben