93
Nr.
Datum
0 r t
Höhe
Gestein
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t u 7
28./11.
\ 1; uore
riwlifc^r ^tpiii"\r»n« OLL. 1)1)1 11
kalk
470*
29./11.
Muetsä-Tal
59°
Biotit-Gneis- granit
471*
>
Marore—Kifuire
575
472"
"
'•
900
Pegmatit mit Titaneisenerz
473'*'
30./H-
Kidete-Lan'dschaft
1480
Granatführender Amphibolit
474
)»
i4°5
Biotitgneis
475
>'
1400
476*
I./I2.
Landschaft Kikowe
1520
»,
477''
,.
1545
478*
• *
1520
Granatführender Amphibolit
478
2./I2.
Kikowe-Lager
1545
479"
t'
Kikoue-Berg
1620
Schriftgranit (Pegmatit)
480
5-/ 12 -
Makanase-Lager
1470
Biotitgneis mit granitischcr Injektion
481*
**
■»
1475
•>
Nr. Datum
Ort
Höhe
Gestein
482*
5./I2.
Makanase-Lager
1460
Granatführender Biotitgneis
483 x "
6./12.
Iwaga
!45 0
Schieferiger Biotitgneis
484*
'
1440
Granatführender Hornblendegneis
485 w
»•<
1430
I ihtIPICOtlOM 1 Tl
i. 1 IdLlclbcIlcI Z III
Quarz
mO £ * 486
.
' J
■•
1435
Pegmatitquarz mit Titaneisen und Muskovit
487*
7./12.
Iwaga-Kuppe
1550
Biotitgneis
488"
9./12.
Abstieg zum Luma-Tal
1230
Eisenerz (Titaneisenreiches Stück) aus Peg- matitgang ?
489*
V
>'
1080
Biotitgneis
490"
))
985
Biotitführender Granitgneis
491"
.*)
)
800
Pegmatitquarz
492*
10./12.
Barrabarra nach Kilossa
650
Pegmatit
493*
• »
• »
55°
Amphibolit
Die Pflanzensammlung.
(Vgl. dazu die Vegetationsfonnationen auf der Übersichtskarte und auf der Nebenkarte von Karte III.)
Die Pflanzensammlung des Herrn Geheimrat Prof. Dr. Hans Meyer, deren Bestimmungsliste hier veröffentlicht wird, stammt zum Teil aus Gegenden, in welchen schon früher Sammlungen angelegt wurden. So kennen wir bereits ziemlich gut die Flora des Bezirkes Bukoba, namentlich die aus der Gegend von Karagwe durch die Sammlung von Geheimrat Dr. Stuhlmann und Scott Elliot, desgleichen die Flora von Ruanda und den Vulkanen im Norden des Ki.wu-Sees durch die Tätigkeit von Dr. Mildbraed auf der Expedition S. H. des Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg; doch hat auch aus diesen Gebieten Herr Geheimrat Meyer Neues mitgebracht.
Die Sammlung vom G ä h a r o (Nr. 923 bis 976) enthält viele Arten, welche Dr. Mildbraed im Rugege- Wald aufgefunden hatte, jedoch auch einige neue .Species: Clerodendron Meycri Johannis Mildbraed, G e i s s a s p i s M e y e r i Johannis Harms und H e 1 i c h r y s u m gaharoense Moeser. Die Pflanzen, welche im Russiga- g e b i r g e gesammelt wurden, sind in Ostafrika weit verbreitet.
Eine sehr willkommene Ergänzung zur Kenntnis
der Pflanzenwelt Ostafrikas gewinnen wir durch die Sammlungen aus Urundi und Ussnmbwa (Nr. 1032 bis 1142); die Flora scheint der von Unjamwesi ähnlich zu sein. Die neuen Arten A e s c h y - n o m e n e m 11 1 t i c a u 1 i s Harms, Tephrosia argyrolampra Harms, Gnidia Meyeri Johannis Gilg, G. urundiensis Gilg, D i s s o t i s u rund i e n s i s Gilg und Thunbergia pube- r u 1 a Lindau gehören Gattungen an, von welchen im tropischen Afrika noch immer neue Formen entdeckt werden dürften. Interessant ist, daß in Urundi auch die daselbst schon von Scott Elliot gesammelte Scutellaria Livingstonii Bäk., welche hauptsächlich südlich vom Nyassa-See und auf den Manganga- Bergen südlich von Kilwa vorkommt, ebenfalls gefunden wurde.
Da die Flora der Berge von U s s a g a r a noch sehr ungenügend bekannt ist, so ist die von Dr. H o u y zusammengebrachte Sammlung (Nr. 1142 bis 1243) von besonderem Wert. Sie legt den Wunsch nahe, daß die Nsogiroberge und Bugaberge einmal gründlich abgesucht werden möchten. Dann wird sich ein ähnlicher Reichtum wie im Uluguru- gebirge und Uhehe ergeben. A. Engler.