Pomona Diamanten-Gesellschaft D. K. G. in Berlin.
Entstehung.
^^ie Berg- und Landrechte am Pomonagebiet, das seinen Namen <^^von der ihm vorgelagerten Pomonainsel hat, gehören Daniel de Paß i/Fa. Daniel de Paß L Co., London, und rühren aus den Verträgen der Firma de Paß, Spenee ^ Co. vom 21,. September 1863 und 9. Dezember 1864 mit dem Hottentottenkapitän David Christian her. Die Rechte wurden durch die Deutsche Kolonial- Gesellschaft für Südwestafrika als Rechtsnachfolgen» des Kaufmanns Lüderitz auf Grund der Verträge vom 1. Mai und 25. August 1883, durch die die Hottentotten das gleiche Land mit den Bergrechten nochmals an Lüderitz verkauft hatten, streitig gemacht. Es traten dieserhalb zwei gemischte Kommissionen zusammen. Auf Vorschlag der zweiten Kommission in ihrem Schlußprotokoll vom 15. Juli '1886 kam ein Vergleich zustande, inhaltlich dessen der Firma de Paß, Spenee L Co. für sich und ihre Rechtsnachfolger für alle Zeit das ausschließliche Eigentumsrecht an der Pomonamine, fowie an zwei englischen Meilen Land im Umkreise derselben zugesprochen wurde. Hierüber wurde der Firma de Paß L Co. 6. ä. Windhuk, den 21. Januar 1895 durch den Kaiserlichen Landeshauptmann im südweftafrikanischen Schutzgebiet eine Besitzurkunde ausgefertigt. De Paß, Spenee L Co. hatten in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Pomona Kupfer und silberhaltige Bleierze gewonnen, den Abbau aber als unlohnend eingestellt.
Bald nach Entdeckung der Diamanten kam die Vermutung auf, daß sie durch den regelmäßig auftretenden starken Südwind nach Norden getrieben seien. Infolgedessen ging man ihnen südwärts nach und hoffte, ihrem Ursprung näher zu kommen. A. Stauch, der mit großer Folgerichtigkeit sich von dieser Ansicht leiten ließ,
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