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Die deutschen Diamanten und ihre Gewinnung : eine Erinnerungsschrift zur Landesausstellung Windhuk 1914 / hrsg. von den Förderern
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Diamanten - Aktien - Gesellschaft

(vonn. Weiß, de Meillon L Co.)

(7>ie Gesellschaft ging hervor aus den auf den Namen des Herrn Paul Weiß in Lüderitzbucht im Jahre 1908 südlich Kol- mannskuppe belegten fünf Kreisfeldern, von denen die Felder 763, 809 und 926 am 21. September 1908 durch die Deutsche Kolo- nialgesellschaft für Südwestafrika das Abbaurecht erhielten. Die Belegungen auf Grund der beiden Schürfscheine 1041 und 1042 konnten, da sie beftritten wurden, vorerst nicht umgewandelt wer­den. Zur Sicherung der Felder bedurfte es langwieriger Unter- handlungen, auf die später hingewiesen ist.

Zur Verwertung des Felderbesitzes wurde im Jahre 1908 die Weiß, de Meillon <L Co., Minengesellschaft m. b. H." gegründet, die ihren gesamten Felderbesitz und sonstige Ansprüche in eine eben­falls unter dem NamenWeiß, de Meillon <L Co., Minengesell- schaft m. b. H." am 5. Juli 1909 mit einem Stammkapital von 1600000 Mark gegründete Gesellschaft einbrachte.

Die neue Gesellschaft bemühte sich, die Anerkennung der noch nicht mit dem Abbaurecht beliehenen Felder 1041 und 1042 herbei­zuführen, und erreichte nach langen Bemühungen durch einen am 25. Februar 1911 zustande gekommenen Vertrag, daß die Deutsche Diamanten-Gesellschaft m. b. H. diese Felder auf ihren eigenen Na­men belegte und ihr die durch die ehemaligen Schürfpfähle 1041 und 1042 gedeckten Flächen zum Abbau auf 50 Jahre verpachtete. Als Gegenwert war von der Weiß, de Meillon L Co. eine 5 pro- zentige Bruttoabgabe von der Förderung sämtlicher Felder, sowie eine Feldessteuer für die Flächen der Felder 1041 und 1042 zu ent­richten.

Der ursprüngliche Besitz der Gesellschaft war nunmehr, wenn auch unter erhöhter Belastung, gesichert und umfaßte ein Areal von rund 1200 ks.

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