Hermann j)aetels Bücherei
herausgegeben von
Hans Oollmer.
Den ersten Band dieser neuen volkstümlichen Bücherei, die sich die besondere, wenn auch nicht ausschließliche jDflege einer allgemeineren verständnisvollen Würdigung unserer Aolonien und des Deutschtums im Auslande überhaupt durch eine Reihe möglichst objektiv schildernder Darstellungen zur Aufgabe macht, begrüßt die „Nationale (Lorrespondenz" (VI, 98; 2H. August (908) mit folgenden Worten:
Der deutsche Gedanke in Einzeldarstellungen, wenn wir die Absichten des Herausgebers und Verlegers der neuen Sammlung „Hermann vaetels Bücherei", deren erster Band „Das Deutschtum in Südamerika" vor kurzem erschienen ist, recht verstehen, so läßt sich der geistige Inhalt und der Zweck dieses buchhändlerischen Unter- nehmens in die Worte zusammenfassen, die wir an die Spitze dieser Anzeige setzten. Der Hamburger Gymnastaloberlehrer Lizentiat Hans vollmer, der sich dem großen deutschen Lesepublikum schon durch die Sammlung desselben Verlags „Belehrende Unterhaltungsschriften für die deutsche Jugend" auf das vorteilhafteste bekannt gemacht hat, sagt in der Einleitung zu diesem Bündchen, daß er mitsamt dem Verleger (Hermann paetel, Berlin) sich hier vor allem „eine allgemeinere verständnisvolle Würdigung unserer Aolonien und des Deutschtums im Ausland überhaupt durch eine Reihe möglichst objektiv schildernder Darstellungen" zur Aufgabe gesetzt hat. „Das Deutschtum in Süd- amerika", von Kapitän Dr. w. vallentin, macht einen guten Anfang dazu. Mit peinlicher, fast allzu peinlicher Genauigkeit führt uns der Verfasser Entwicklung und Stärke der einzelnen Siedlerarbeit in Südamerika vor. Trotz der großen, eng zusammengedrängten Fülle des Materials bekommt der Leser ein übersichtliches Bild dessen, was Südamerika in allen seinen Teilen uns ist, als Rolonisationsgebiet,