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.klaren Einsicht in die Dinge die beiderseitige Verantwortlichkeit geschaffen.“
„War die Kombination Madero und Legitimität von jelicr schwierig und peinlich, dabei vollauf geeignet, selbst manchen ehrlich lOesinnten in die Irre zu führen, so dürften die einsichtigeren Elemente nunmehr, nach dem Sinken der maderistischen Maske, mit heilsamem Schauder die Klippen erkennen, denen das Staatsschiff mit Madero am Ruder entgegenzutreiben drohte. . . Die W a h 1 e h a n c e n Madero’s haben sich darum vielleicht nicht v e r r i n g e r t, da sich ja die Einsichtigen stets in der Minderzahl befinden und das Gros der hiesigen Bevölkerung politisch gänzlich unmündig ist. Wird aber Madero jetzt noch zum Präsidenten gewählt, d a n n hat er die P r ä s i d e 11 1 e 11 w ii r d e ebenso verdient wie ihn das mexikanische Volk, und es bleibt kein Raum zu Klage und Mitleid. Auch ein Volk ist seines Glückes Schmied, und dem mexikanischen Volke sollten nach den letzten Ereignissen die Augen aufgegangen sein.“
Die Verpestung der politischen Atmosphäre.
Nach dem radikalen Siege der Revolution, der in dem unerwarteten Rücktritt des Generals Diaz gipfelte, schrieb ich m meiner Zeitung am 8. Juni unter dem Titel „Rück- und Ausblicke“:
„. . . Die revolutionäre Bewegung war 'nicht von gestern und nicht von vorgestern. Sie wurde nicht von Madero geschaffen, sie war in den Köpfen der wenigen denkenden Politiker, in den Herzen der zahllosen wirtschaftlich Unterdrückten vorhanden, ehe ein politischer Schv/ärmer den ersten Schritt, unternahm sie heraufzubeschwören. Damals, vor der ersten, schüchternen Propaganda des Umsturzes, die noch die harmlose Form der vernünftigen Überredung wählte, vor 4 —5 .Jahren, hatte die revolutionäre Idee von Köpfen und Herzen vieler Tausender Besitz ergriffen — klar und zielbewußt wohl bei ganz wenigen, in rudimentären Ansätzen und verschwimmenden Umrissen bei der großen Menge. Zum ersten Male in der Geschichte Mexikos begann sich politisches Leben zu regen; einer flüsterte es vorsichtig dem andern zu: man war des alten Regimes satt, hatte genug der Bevormundung, des' politischen Gängelbandes, wollte endlich auf eigenen Füßen stehen und den ersten Versuch wagen, die Ideale einer erträumten Konstitution in eine schöne, lebendige Wirklichkeit hinüberzuleiten. Wer zu jener Zeit regen Umgang mit den Landeskindern pflog und ihr Vertrauen zu gewinnen wußte, wird .sich heute jener Eindrücke erinnern. . .“ „Madero hat nicht