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Porfirio Diaz schiffte sich mit seiner Familie auf dem Dampfer .,Y p i r a n g a“ der H. A. L. ein und wurde-hier mit aller gebührenden Aufmerksamkeit aufgenommen und während der Reise behandelt, —
Ich schrieb damals (in Nr. 31 des „Wanderer“, 1. Juni 1911): „Welcher Art die Empfindungen des greisen Staatsmannes in diesen letzten Tagen und besonders beim Abschied von der Hauptstadt und der Küste seines geliebten Vaterlandes gewesen sein mögen, läßt sich nur entfernt ahnen, niemals in Worte fassen. Die Art wie der einst vergötterte Nationalheros von seinen eigenen Landeskindern, denen er ungezählte iWohlthaten erwiesen, wie er von dem größten Teile seiner früheren intimeren Anhänger und 'Mitarbeiter verleugnet und in ein bitteres Exil getrieben worden ist, bildet eine jener grandiosen Unfaßlichkeiten der Weltgeschichte, wie sie nur von blinder Volksleidenschaft begangen werden und nur ganz hochstehende Persönlichkeiten treffen können. Wenn jemals die Verabschiedung des Präsidenten Diaz „beschämend“ und „schmachvoll“ genannt werden sollte, so werden wir diesem Urteil rückhaltlos beipflichten . . . „General Diaz hat sich durch sein eminent patriotisches, selbstloses und aufopferndes Verhalten der letzten Tage und durch die ihm zuteil gewordene Behandlung den Ehrentitel eines Märtyrers seines Vaterlandes erworben — d'ie einzige Erhöhung seines Ruhmes, die ihm die gerecht urteilende Geschichte noch gewähren konnte. Bereits werden in der Auslandspresse Stimmen laut, welche dem greisen Expräsidenten Gerechtigkeit widerfahren lassen und seine in der Geschichte Mexikos beispiellosen Verdienste um Friede und Fortschritt hervorheben. Sie weisen mit Recht darauf hin, daß auch das mexikanische Volk nach Beruhigung der heute stürmisch wogenden Leidenschaften zu einer gerechteren Einsicht und Würdigung des Lebenswerkes von Diaz gelangen wird.“
Ein Blick hinter die Kulissen.
Es hat im Auslande und selbst in weiten Kreisen Mexikos überrascht. daß General Diaz „fast ohne Widerstand die Regierung niedcrgelegt und fluchtartig das Land verlassen habe“. Doch hatte der Präsident dafür seine guten Gründe. Dies war einmal sein Wunsch, dem Lande den Frieden wiederzugeben und damit sein Lebenswerk vor der drohenden Vernichtung zu retten, und wenn es ein Irrtum war (da ja von der kommenden maderistischen Ära wenig Gutes zu erwarten war), so war er doch in seinen patriotischen Motiven mehr als entschuldbar; denn Diaz glaubte damals gewiß, im Gegensätze zu den meisten seiner Ratgeber, besonders dem klugen und leidenschaftslosen L i m a n t o u r . daß die