Teil eines Werkes 
Teil 4 (1914) Britisch-Kaffraria und seine deutschen Siedlungen / von Johannes Spanuth
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Britisch-Kaffraria und seine deutschen Siedlungen.

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bereits annektierte Basutoland fahren und überläßt es dem Mutter­lande als Kronkolonie. Aber sonst war das Auflehnen der Transkei- stämme gegen das Entwaffnungsgesetz vergeblich. Sie versuchen es. Selbst die Fingoes wollen ausstehen; aber über sie, die zuerst ent» wafsnet waren, fielen ihre Vettern zuerst her, um noch einmal Rache an ihnen zu nehmen. 1879 wurde die Transkei annektiert (Bntter- worth, Jduthwa, Tsomo, Nqamakwe). 1880 wird der Aufstand der Pondomise und Tembu unter Baron von Linsingen und Ronnie Maclean (des früheren Leutnant-Gouverneurs Maclean Sohn) nieder­geworfen; von Linsingen starb dabei am 14. November 1880 mit seinem 16-jährigen Sohne den Heldentod, als er einen verwundeten Soldaten vor den Assegaien der Kaffern retten wollte. Die Annexion der Länder von dem Kei bis zur Natalgrenze schreitet langsam und unaufhörlich fort, bis zuletzt 1894 das Pondoland der Kapkolonie an­gegliedert wurde, als letztes Glied in der Kette der Eroberungen am Gestade des Indischen Ozeans von Kapstadt bis Durban.

3. Friedens arbeit seit der Eroberung.

Wir haben den Rahmen der kriegerischen Ereignisse, die zur Unter­werfung der Kaffern führten, auszufüllen mit dem Bericht dessen, was irr den Jahren 184865, von der Eroberung bis zur Einverleibung in die größere Kapkolonie, an Kultur- und Friedensarbeiten im Lande und für das Land geschah.

Wir beginnen mit der Arbeit der Mission. Da ist zunächst die deutsche lutherische Berliner Mission zu erwähnen. Durch Missionar Kaiser von Knappshope gerufen, und durch einen Spruch aus einem Ziehkästlein bewogen, diesem Rufe zu folgen, war Missionar Döhne 1837 ins Kafferland gekommen. Die älteste Station, die er anlegte, war Bethet, gegründet 1837. v. Kröpft, gestorben 1910, amtierte dort als Missionar seit 1845 und hat also als einer der ganz wenigen, die bis in unsere Tage lebten, die ganze Geschichte Kaffrarias mit erlebt. 1838 wurde Jtemba an der großen Kubusi durch die Missionare Schultheiß und Lange (die beide später aus dem Dienste der Berliner

i Hauptmitarbeiter der kaffrischen Bibelübersetzung, Verfasser eines grund­legenden kaffrisch-cnglischen Lexikons. Von ihm:Das Volk der Xosa-Kaffern". Berlin, Buchhandlung der Missionsgesellschaft, und die oben erwähnten Traktat- schriften.

Missions

arbeit.