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Kiautschou : das deutsche Schutzgebiet in Ostasien / von Hans Weicker. Mit über 145 Ill. Federzeichnungen von Marie Gey-Heinze
Entstehung
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iner Anregung des Herrn Geheimen Admiralitätsrats und Hafenbaudirektors Georg Franzius in Kiel verdankt dies Buch seine Entstehung. Vor zehn Jahren hat der Geheimrat Franzius seine Reise nach Kiautsehou und das, was er dort von Land und Leuten gesehen und gehört, in seinem BucheKiautsehou"

beschrieben. Es war an der Zeit, dem Werke von damals ein neues folgen zu lassen.

Am 14. November 1897 wurde an der Kiautschoubucht die deutsche Flagge geheißt. Am 6. März 1898 wurde der Vertrag dazu von China und Deutschland unterzeichnet. Die Jahre seitdem bilden gerade das zweite Jahrzehnt der Regierung Sr. Majestät des Kaisers.

Auch leitet gerade zehn Jahre lang Se. Exzellenz Admiral von Tirpitz das Reichs-Marine-Amt, dem das Schutzgebiet Kiautsehou untersteht.

In den Jahren 1904/06 als Pfarrer des Kreuzergeschwaders in Ostasien bin ich oft in Tsingtau also in Kiautsehou gewesen. Das meiste des in diesem Buche Geschilderten ist Selbstgeschautes.

Die Federzeichnungen und die Einbanddecke sind das Werk der Frau Marie Gey-Heinze in Ötzsch-Gautzsch bei Leipzig. Das meiste ist nach chinesischen Originalen des Grassimuseums in Leipzig ge­zeichnet. Die Bilder sind nach Photographien angefertigt, die mir zum großen Teil von Bekannten freundlichst zur Verfügung gestellt wurden.

In der Schreibung der chinesischen Namen bin ich den amtlichen Denkschriften gefolgt. Bei häufiger vorkommenden Namen ist bei der Wiederholung die Worteinteilung weggelassen.