Der Erzbischof AnSgar.
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Boten gesagt hatten. Viele ließen sich taufen, Herigcir, der Nach und Vertraute des Königs, selbst bauete auch eine Kirche und wurde ein mächtiger Beistand und Beschützer.
Nach einem Aufenthalt von anderthalb Jahren kehrte Ansgar mit Withmar zurück; sie brachten dem frommen Kaiser die gute Botschaft, der mit Zustimmung der Bischöfe und des ganzen Reichstages zu Aachen im 1.831, wo er für den günstigen Erfolg ein Dankfest hielt, entschlossen war, wie schon sein Vater gewollt hatte, in Hamburg, woselbst vorläufig nur eine Kirche stand, ein Bisthum gleich dem in Köln zu errichten, von dort aus die nördlichen Völker zum Christenthum nachdrücklicher heranzubringen, auch für den Dienst und Namen Christi Bischöfe und Priester zu ordnen.
Die Wahl des Kaisers fiel auf Ansgar, der mit Kraft und Segen nun an der Elbe wirkte, ältere und jüngere Diener des Wortes kamen zu Hülfe, von Dänen und Wenden freigekaufte Christenknabcn wurden zum Missions - Dienst gebildet und den Nord-Albingern (Holsteinern) und Dänen das Evangelium gepredigt bis nach Eckerstädt und Nordstrand hin. Die christliche Kirche baute sich. In Hamburg wurde die schon in Bau genommene bischöfliche Kirche vollendet und ein Kloster mit einer Bibliothek von Ansgar angelegt. Alles ließ sich gut an. Aber im 1.837 erschien plötzlich der König von Jütland und Fühnen Horich, die Wenden zu befreien, mit 600 Schiffen und vielem Kriegesvolk vor der Stadt; der Gaugraf Bernarius war abwesend, den Landleuten blieb keine Zeit sich zu sammeln und der Erzbischof selbst berief in der Stadt und der Vorstadt zur Gegenwehr bis Hülfe komme, aber seine Leute wichen, die rings eingeschlossene Stadt konnte nicht widerstehen und als die Geistlichkeit bereits geflohen rettete Ansgar noch Reliquien und ergriff ebenfalls die Flucht mit genauer Noth und ohne Kappe. Das Volk floh hie und dahin, ein Theil wurde gefangen und der größte Theil ermordet. Gegen Abend waren die Seeräuber eingedrungen, auf ihrem Raubzuge, der über die Insel Walchern, Friesland, Antwerpen, und Dorstadt sich erstreckt hatte, wo sie erst bei Nimwegen vor dem Heere des Kaisers Ludwig gewichen waren; sie blieben zwei Nächte und einen Tag, worauf sie aus der in Asche gelegten Stadt mit großer Beute heimkehrten. Die