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IV.
In den übrigen Schutzgebieten des Deutschen Reiches haben kriegerische Ereignisse, die der Erwähnung wert wären, nicht stattgefunden.
Der Bericht über die Niederwerfung des Hottentottenaufstandes wird erst im nächsten Jahre erfolgen.
Die nachstehenden 26 Offiziere sind in den Kämpfen in Südwestafrika*) gefallen oder an ihren Wunden gestorben:
25. Oktober 1903. Warmbad.
Lt. Jobst
Lt. d. Nes. Boyen
Oblt. Griesbach
13. Januar 1904. Oka Handja.
5. Februar 1904. Omaruru.
^ Lt. Frhr. v. Wöllwarth
25. Februar 1904.
Oblt. a. D. Schultze
13. März 1904. Hauptm. a. D. v. Franyois !
Oblt. Eggers 1
Oblt. z. S. Stempel
Lt. Dziobek 1
Otjihinanapa.
Owikokorero.
Lt. d. Res. Thiesmeyer - - - Bendix
Mar. Assist. Arzt vr. Welten Vizeseldwebel d. Nes. We liste in
3. April 1904. Okaharui.
Lt. Hildebrandt 1 Lt. d. Res. Nörr
9. April 1904. Onganjira.
Oblt. v. Estorff > Lt. d. Nes. Frhr. v. Erffa
Lt. v. Rosenberg I
Hptm. v. Bagenski
13. April 1904. Okatumba.
> Oblt. Reiß
6. August 1904. Waterberg.
Lt. Frhr. v. Bodenhausen.
Hptm. Gausser Oblt. v. Lekom Lt. Graf Arnim
11. August 1904. Waterberg.
Lt. Seeb eck - Leplow
An Krankheiten gestorben sind folgende 13 Offiziere:
14. Mai 1904: Kapt. Lt. Mansholt. — 18. Juni 1904: Lts. Lutz, Haas, letzterer durch Unvorsichtigkeit einer Ordonnanz erschossen. — 5. Juli 1904: Mar. Ob. Assist. Arzt Dr. Tiburtius. — 7. Juli 1904: Lt. v. Wurmb. — 12. Juli 1904: Assist. Arzt Böhme. — 21. Juli 1904: Lt. d. Res. Dauben. — 24. August 1904: Lt. v. Bötticher. — 25. September 1904: Maj. Osterhaus. — 7. Oktober 1904: Lt. Fürnrohr. — 17. November 1904: Assist. Arzt Meyer. — 29. November 1904: Hptm. Klein. — 7. Dezember 1904: Lt. Erhardt. — 18. Dezember 1904: Lt. Frhr. v. Stausfenberg.
*) Die Verluste in den Kämpfen gegen die Hottentotten sind nicht berücksichtigt worden, weil diese Kämpfe erst in dem nächsten Jahresbericht geschildert werden sollen. Dagegen umfassen die Angaben über die an Krankheit gestorbenen Offiziere ganz Südwestafrika bis einschl. 31. Dezember 1904.