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Capitel X.
Die Alpendörfer des Hochgebirges.
(Von Mapanja nach Lecumbi. — Allgemeiner Wasserreichtum des Gebir- qes. __ Nogozinski hat eine englische Flagge gehißt. — Wird es zum Schießen kommen? — Der feigste König von ganz Africa. — Weitermarsch nach Buassa. — Ein Schweine- und ein Eier-Palavcr. — Das Nachtlager unter dem Regenschirm. — Herrlicher Fernblick über das ganze Flußgebiet von Kamcrum. — Schnee auf dem Götterberg. — Eine paradiesische Landschaft. — Die wilden Bewohner des Alpendorfes Buea. — Der Groß- könig Letongo ist ein Albino. — Ich veranstalte athletische Spiele. - Herr Knutson wird fieberkrank. — Meines Dolmetschers Treulosigkeit. — Voin Feinde umgeben. — Eine Nacht mit der Theekanne in der einen und der Flinte in der andern Hand. — Unbotmäßigkcit und Desertion meiner Leute. — Ich drohe jeden Ausreißer niederzuschießen. — Gewaltmarsch nach Mapanja.)
m frühen Morgen des 8. Januar trat ich, begleitet von den Herren Knutson und Waldau sowie 22 größtenteils mit ^ Minw- und Steinschloßgewehren bewaffneten Negern, den Marsch von Mapanja nach Lecumbi an. So viel Mühe ich mir auch gegeben hatte, die Schwarzen ein wenig militärisch zu drillen und ihnen Vertrauen und Zuversicht in unsere Aufgabe beizubringen, so zeigten mir doch schon die mit dem Aufbruch verknüpften Schwierigkeiten, daß für den Fall eines feindlichen Zusammenstoßes bloß auf die von uns drei Weißen geführten Wiu- chester-Repetir-Gewehre (mit je 17 Schuß) und außerdem höchstens noch auf meine sieben Krn-Leute gezählt werden dürfe. Es bc^- durste eines großen Aufwandes an jenem bei Negern besonvcw