Die Spanier auf Fernando j)o.
(Ein Paradies an Schönheit und Fruchtbarkeit. — Die Stadt Sauta i Jsabel. — Spanische Verwaltung. — Wegen politischer Vergehen vee- i bannte Cubaiwr. — Der Stamm der wilden und arbeitsscheuen Bubis, i. — Plantagenbau. -- Praktische Ratschläge für den Besucher den Insel,> t
s^>ie Insel Fernando Po ist ein Paradies an Reichtum und Schönheit der Natur, ein gottbegnadetes Eiland, wie die Welt - deren nur wenige besitzt. Aber trotz seiner günstigen Lage, seiner zauberhaften Fruchtbarkeit und Ueppigkeit, trotz des nicht allzu ^ ungesunden Klimas seiner Hügel-, Berg- und Alpenlande ist es 's bisher ein von der Cultur unbeackertes, sa, gradezn unbekanntes Feld geblieben. Welchen Wert kann diese Perle für Spanien (
haben, das der schönen Perlen so viele besitzt? Die spanische» s
Besitzungen in Asriea haben für das Mutterland bloß insofern eine ( Bedeutung, als dasselbe einige wenige Beamte dort unterhalte» s'
muß. Im übrigen besteht zwischen Spanien und seinen iu Asm» gelegenen Besitzungen auch nicht die leiseste Verbindung irgendwelcher Art. Auf Fernando Po, Annabom und Eloby gibt cS auch nicht ein einziges spanisches Kanfmannshans. Der ganze Handel ist auf Fernando Po und Annabom in den Händen von Portugiesen und Engländern, auf Eloby und Corisco i» de» Händen von Deutschen.
Die Stadt Santa Jsabel (von den Engländern Clären»
Down genannt), die einzige der Insel, liegt an einer wohlge- schützten, landschaftlich zu den schönsten Teilen der Erdoberfläche