Capitel VII.
Ain im afrikanischem Urwald.
<Die höchste Bodenerhebung Westafricas. — Vorbereitungen. — Zehn jirn-Lcutc tragen 600 Pfund Gepäck. — Bota, Nlotunda und Boando.
— Höher als 500 Meter liegt an dieser Seite kein Dorf. — Die Gastfreundschaft des Häuptlings Mukuuiba. — Zweiter Tagemarsch. — Thomsons Wasserfall. — Das Nachtlager bei der Höhle. — Dritter Tagemarsch.
— Die Arbeit des Bnschmessers. — Eine Colonnc von 25 Köpfen. —
Die Grenze des Waldes. — Nach Manns Quelle.)
.^chin eigentümliches Geschick wollte es, daß ich die schon in ^ Deutschland von mir beabsichtigte Besteigung des großen Kamerun-Berges grade mit dem Mann unternehmen sollte, der alles, was in seinen Kräften stand, gethan hat, damit das seiner geographischen Lage nach zum deutschen Kamerun-Gebiet gehörige Gebirge unter englische Schutzherrschaft gelange. Herrn Rogozinski hatte ich aus einem englischen Dampfer in Klein-Povo kennen gelernt und die gemeinsame Besteigung mit ihm verabredet, llns der in der Ambas-Bucht gelegenen Insel Mondoleh, von wo ans wir die letzten Vorbereitungen trafen, gesellte sich alsdann »och Rvgozinskis Begleiter, der Pole Janikowski, zu uus. Ich will gleich hier erwähnen, daß trotz aller politischen Jnteressen- verschiedenheit, aus der beide Parteien kein Hehl machten, die persönliche Liebenswürdigkeit meiner beiden Reisegefährten während der ganzen Dauer des Unternehmens nicht das geringste zu ' wünschen übrig ließ.
Ehe ich auf das Nähere eingehe, mögen ein paar Beiner-