Teil eines Werkes 
Teil 1 (1909) Die Karte / mit einem Beitr. von Bernhard Struck
Entstehung
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44
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44

0 r t

Datum

und Zeit

1904

Luft­

druck

in mm

Luft­

wärme

in°C.

Höhe

in m

Oberes Lager am Nairascha- rascha.

22. X. 9 00 p

638.3

20.2

1477

Bachbett.

23. X. 7 00 a

629.1

16.7

1620

Stufe.

,» 7 44 a

622.8

18

170S

Lichtung.

8 25 a

611.9

19

1S5S

Am Bach Lolowaru . . .

9 07 a

602.7

19

1987

Obere Waldgrenze . . .

io 24 a

569.8

16

2454

Gipfel des Mondul . . .

,, o 00 p

556 .S

13-3

2636

Von J. Abel im Jahre 1904 beobachtete Höhen. 1 )

Eugaruka, oberes Lager . Oberes Ende der Bruchstufe

xi.XII. 4°°p

677.5

31.0

938

in Enotiek 2 ).

17. XII. o 10 p

649-3

22

1324

4 ) Siehe Seite 23.

2 ) Der Punkt liegt dicht bei unserem Punkt 1321.

0 r t

Dalum

und Zeit

1904

Luft­druck in mm

Lufl-

wärme

in°C.

Höhe

in m

Lager zwischen Murera und Muituni.

19. XII.

io 30 a

639.9

18

1456

Lager Muituni.

»

3 40 P

626.4

19

1603

Ngorongoro, Südrand des Kraters, oben ....

20. XII.

8 30 a

596.8

17.0

2085

Desgleichen unten . . .

21. XII.

9^2 a

621.9

24

1726

Ngorongoro, Lagerplatz .

9 °°a

621.5

16.5

1732

Nordrand des

Kraters, oben ....

26. XII.

io 25 a

602.6

27.5

2002

Wasserloch Longoweta . .

,,

1 i ra a

622.8

24

1703

Lager im Olbalbal . . .

27. XII.

4 20 P

650.3

23

1322

Olgariera.

28. XII.

2 0C p

652.7

25

1296

Malambo.

29. XII.

o^p

657-3

24

1255

Posten Sonjo.

31. XII.

4 15 P

6536

26.3

1280

Kapitel VII.

Zu den Signaturen der Karte.

Routen.

Die Routen unserer Expedition heben sich auf der Karte von allen übrigen dadurch ab, daß sie kräftiger ausgezogen sind. Die wenigen Strecken, die wir begingen, ohne sie aufzunehmen, so z. B. die zwischen der Südwestecke des Magad und dem Oldoinjo Lengai, sind in kräftiger, gestrichelter Linie gezeichnet. Alle anderen Routen, auch die, die B a s t im Anschluß an unsere gemeinsame Reise von Umbugwe erst westwärts nach Mburu, dann über Ngorongoro nach Sonjo hin aufnahm, sind durch dünne Linien wiedergegeben. Sie sind dann gestrichelt, wenn es nicht möglich war, die so dar­gestellte Route genau in die von anderen Auf­nahmen herrührenden Einzelheiten der Karte einzu­fügen. Die von Kohlschütter aufgenommene Route SonjoNaidigidigoGwara habe ich be­gangen, ohne sie aufzunehmen. Daher dort die Kombination zweier Signaturen.

Höhen.

In der Verwendung dreier verschiedener Schrift­arten für die Höhenzahlen bin ich, wie auch aus der Bemerkung in den Erklärungen auf dem Titel der Karte hervorgeht, nicht ganz konsequent gewesen.

Folgende Höhen sind auf der Karte fett gedruckt:

1. Die im I. Höhenverzeichnis enthaltenen, von unserer Expedition mit Quecksilberbarometer oder Siedethermometer ermittelten Höhen. Sie liegen sämtlich an unseren, wie erwähnt, durch kräftige Linien gegebenen Routen.

2. Die Höhenzahlen Kohlschütter s. Ich habe auch diejenigen von ihnen, die ich nicht in das

j II. Höhenverzeichnis aufnahm, auf der Karte fett drucken lassen. Diese letzteren sind daran leicht kenntlich, daß sie an den dünn ausgezogenen Routen Kohlschiitters liegen. Ausgenommen sind nur wenige von Kohlschütter gemessene Höhenpunkte, die deshalb an kräftig gedruckter Route liegen, weil auch wir diese Wege gezogen sind.

3. Die Höhen der deutschen und der britischen Grenzexpedition, soweit sie trigonometrisch er­mittelt sind, auch einige mehr, als im II. Verzeich­nis stehen. Sie sind natürlich das zuverlässigste Höhenmaterial, was die Karte überhaupt enthält. Aber auch einige weitere Höhen der deutschen und besonders die ungemein zahlreichen, von der briti­schen Expedition mit einem Klinometer * 1 ) gemesse­nen Höhen haben denselben oder vielleicht einen höheren Grad von Genauigkeit als die von uns und von Kohlschütter beobachteten. Ich habe sie | trotzdem nicht in fetter, sondern nur in dünner, stehender Schrift eintragen lassen. Sie treten nämlich auf dem britischen Grenzstreifen so zahl­reich auf, daß wir fürchteten, sie würden in fetter Schrift das Kartenbild stören.

Die von uns aneroidisch ermittelten Höhen weisen ebenfalls die letztgenannte, dünne, j stehende Schrift auf. Sie liegen sämtlich an | unseren kräftig ausgezogenen Routen. Mit einer Ausnahme: die von Abel an seiner Route Enotiek

i

1

4 ) Nach mündlicher Mitteilung des Captain T. T. Behrens

(vgl. S. 38 und Titel der Karte) sind diese Höhen mit dem in der indischen Landesvermessung üblichen Klinometer gemessen, einem Stativinstrument mit Höhenkreis. Die Höhen sollen mindestens auf io' = 3 m genau sein.